BC

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BC umfasst Geschäftsvorgänge zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden

BC ist eine Abkürzung, die sich auf Handelsbeziehungen zwischen Unternehmen (Business) und Endverbraucher (Consumer) bezieht und aus dem Englischen in die deutsche Wirtschaft Eingang gefunden hat. Häufiger werden jedoch die Abkürzungen B2C bzw. BtC verwendet. BC lässt sich zu Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen (B2B) sowie von Geschäftsbeziehung von Unternehmen und Behörden bzw. Administrationen (B2A) abgrenzen. B2C umfasst sämtliche Geschäftsvorfälle und Transaktionen zwischen einem Unternehmen und seinen Endkunden. Es beinhaltet die Gewinnung von Neukunden, die Betreuung von Bestandskunden und reicht bis zum Vertrieb. Vermarktungskonzepte von Produkten und Dienstleistungen, die sich an den Endkunden wenden, müssen sorgfältig geplant werden, denn das Marketing sogenannter Konsumgüter wie beispielsweise Kleidung, Lebensmittel oder Kosmetik richtet sich in der Regel an eine große Zahl von Endabnehmern, die ihre Kaufentscheidungen aus dem Bauch heraus fällen. Auch wenn es den Konsumenten häufig nicht bewusst ist, sind ihre Kaufentscheidungen durch Emotionen und spezifischen Bedürfnissen geleitet.

BC im E-Commerce

Auch im E-Commerce wird mit BC das Geschäftsverhältnis zwischen Onlinehändler und einer wechselnden Zahl von Kunden bezeichnet. Da im elektronischen Einzelhandel das Privatkundengeschäft enorm von anonymer und wechselhafter Kundschaft bestimmt wird, muss für Webshops und Endkundenportale verstärkt und immer wieder geworben werden. Neben dem Online-Handel für Waren und dem Verkauf von Dienstleistungen (z. B. Versicherungen, Reisen) zählen auch Internetauktionen oder Bankgeschäfte zum BC-Verhältnis. Allerdings unterscheiden sich die einzelnen Bereiche erheblich.

Marketing für gewinnbringendes BC entscheidend

Daher gilt gerade im E-Commerce, die unterschiedlichen Anforderungen der Kunden zu kennen. Nur so kann die Vertriebsstrategie perfekt auf die unterschiedlichen Zielgruppen abgestimmt werden. Das Marketing im B2C-Bereich spielt eine erhebliche Rolle und muss die Kunden emotional ansprechen oder durch ungewöhnliche Werbung auffallen. Dabei unterliegt das Marketing permanenten Änderungen und neuen Entwicklungen am Markt, folglich sollte die Werbe- und somit auch die Vertriebsstrategie von Zeit zu Zeit überprüft und gegebenenfalls überarbeitet werden. Obwohl das Sortiment bei BC typischerweise recht groß ist, sind die Produkt häufig eher einfach. Im E-Commerce geht es meist um den Verkauf von digitalen Gütern (z. B. Musikdownloads), von physischen Produkten (z. B. CDs oder Bücher) oder Dienstleistungen. Mit einem einzelnen Kauf wird ein eher geringer Umsatz erzielt, allerdings macht die hohe Anzahl an Verkäufen dies wieder wett. Das liegt an der relativ unspezifischen Zielgruppe, von einzelnen Nischenprodukten einmal abgesehen. Gerade im E-Commerce müssen Einzelhändler damit rechnen, dass die Anzahl der Wiederkäufer gering ist. Deshalb ist es sinnvoll ein möglichst großes Angebot an Zahlungssystemen im Webshop zu implementieren, damit möglichst alle potentiellen Nachfrager einen Kauf tätigen. Zudem können Affiliate-Programme den Umsatz im Internet befördern