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Was ist Bezahlen per Vorkasse?

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Online-Händler müssen bei der Einrichtung ihres Online-Shops einige grundlegende Aspekte berücksichtigen. Ein wesentliches Element ist die Auswahl der angebotenen Bezahlverfahren. Zu den aus Onlinehändler-Sicht sichersten Verfahren zählt nach wie vor das Bezahlen per Vorkasse. Doch was genau ist unter dieser Payment-Lösung zu verstehen? Und worauf sollten Online-Händler achten, wenn sie das Bezahlen per Vorkasse anbieten wollen?

Bezahlen per Vorkasse: Ware erst nach Zahlungseingang versendet

Beim Bezahlen per Vorkasse müssen Kunden das Geld für die bestellten Waren vorab überweisen. Erst nachdem der Rechnungsbetrag beim Online-Händler eingegangen ist, wird die Ware versendet. Für Online-Händler ist dieses Bezahlverfahren äußerst sicher, da sie keine Zahlungsausfälle befürchten müssen. Daher gewähren viele Onlineshop-Betreiber auch einen Rabatt, wenn sich Kunden für diese Payment-Lösung entscheiden. Allerdings besteht für Kunden beim Bezahlen per Vorkasse das Risiko, dass die bestellte Ware unvollständig, fehlerhaft oder gar überhaupt nicht geliefert wird. Aus diesem Grund wollen viele Kunden diese Zahlungsart nicht nutzen und brechen den Kauf häufig ab, wenn ein Online-Shop das Bezahlen per Vorkasse als einziges Zahlverfahren anbietet.

Ausschließlich Bezahlen per Vorkasse erhöht Kaufabbruchquote

Auch wenn das Bezahlen per Vorkasse für Online-Händler einen großen Vorteil in Form einer erhöhten Sicherheit bietet, handelt es sich hierbei auch um einen Umsatzkiller. Bieten Online-Händler ausschließlich das Bezahlen per Vorkasse als Bezahlverfahren an, führt das bei 79 Prozent der Kunden zu einem Kaufabbruch, wie die Studie „Erfolgsfaktor Payment“ von ibi research zeigt. Werden hingegen zusätzliche Zahlungsverfahren, beispielsweise Lastschrift, Zahlung per Rechnung, Kreditkarte oder E-Payment-Verfahren, angeboten, können Online-Händler die Kaufabbruchquote deutlich verringern.

Aufwand für Zahlungszuordnung berücksichtigen

Von vielen Online-Händlern wird das Bezahlen per Vorkasse fälschlicherweise als ein Bezahlverfahren betrachtet, das kostenlos angeboten werden kann. Hierbei wird jedoch nicht berücksichtigt, dass diese Payment-Lösung einen erhöhten Aufwand mit sich bringt und damit auch Kosten verursacht. Für die Zuordnung von eingehenden Zahlungen und für Nachforschungen bei Zahlungen, die nicht zugeordnet werden können, fallen Personalkosten an. Hinzu kommen weitere Nebenkosten, beispielsweise Post- oder Telefongebühren.

Über den Autor Holger Bosk

Holger Bosk ist Chief Software Architect bei der Novalnet AG. Zu dem hat er noch jahrelange Erfahrung im Payment-Sektor ...

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