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Transaktion

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Transaktion

Der Begriff der Transaktion wird vorwiegend für Bezahlvorgänge im Internet verwendet. Während früher Überweisungen stets per Überweisungsträger und damit über die nächste Filialbank abgewickelt wurden, nutzen heute einer Studie des Bundesverbands deutscher Banken zufolge bereits über 44 Prozent Online-Banking, um Zahlungen abzuwickeln. Allerdings kommen bei der Abwicklung einer Transaktion auch Sicherheitsrisiken mit ins Spiel, die Verbraucher oft unterschätzen.

Risiken bei Online-Transaktionen

Jede Transaktion über das Internet bringt ein potenzielles Risiko mit sich. Die größte Schwachstelle ist stets die Übertragung der sensiblen Bankdaten an den Zahlungsdienstleister, da sie bei einer ungesicherten Übermittlung von Dritten ausgespäht und missbraucht werden können. Daher wurden im Laufe der Zeit immer mehr Sicherheitsverfahren eingeführt. Zunächst erfolgte eine einfache Sicherung über PIN und TAN. Diese Nummer für jede Transaktion wurde der Reihe nach einer Liste entnommen. Mehr Sicherheit bietet das iTan-Verfahren, bei dem die Onlinebanking-Software eine ganz bestimmte TAN einer durchnummerierten TAN-Liste anforderte. Es kommt heute noch bei vielen Banken zum Einsatz. Auch das mTan-Verfahren, bei dem für jede Transaktion eine TAN-Nummer auf das persönliche Handy geschickt wird, hat bei den Verbrauchern Anklang gefunden. Heute wird von vielen Nutzern das ChipTAN-Verfahren genutzt. Dieses gilt als besonders sicher, da sich der User anhand eines Geräts und seiner EC-Karte ausweisen muss. Trotz allem wird Verbrauchern stets geraten, sehr umsichtig mit den eigenen Bankdaten umzugehen und am besten keine TAN-Listen im Computer oder gar im Internet zu speichern. Auch die Passwörter zum Online-Banking oder zu Bezahldienstleistern sollten niemals im Browser gespeichert werden.

Entwicklung der Bankenbranche

Durch das geänderte Verhalten der Kunden bezüglich der Abwicklung ihrer Transaktionen gab es auch in der Bankenbranche zahlreiche Veränderungen. Klassische Filialbanken reduzierten ihre Filialnetze, schlossen Geschäftsstellen und legten wieder andere zusammen. Allerdings gab es noch eine wesentlich größere Veränderung: Viele Banken bieten ihren Kunden heute die Möglichkeit, jede Transaktion über das Internet abzuwickeln. Hierfür werden Online-Banking-Systeme zur Verfügung gestellt, über die Überweisungen, Lastschrifteinzüge, Vertragsänderungen und vieles mehr erledigt werden kann. So kann eine Transaktion unabhängig von den Öffnungszeiten sofort abgewickelt werden, da eine automatisierte Abarbeitung erfolgt. Immer mehr Direkt- und Internetbanken entstehen, die ihre Dienstleistungen ausschließlich über das Internet anbieten und überhaupt keine Filialen mehr unterhalten.

Möglichkeiten zur Transaktionsabwicklung im Internet

Längst werden Zahlungen nicht mehr nur über das Onlinebanking bei der Hausbank abgewickelt. Die meisten Händler im Internet bieten die Möglichkeit, eine Transaktion über verschiedene Paymentanbieter durchzuführen. Einer BITKOM-Befragung aus dem Jahr 2012 zufolge nutzen bereits 52 Prozent der Online-Käufer Bezahldienste wie PayPal oder Sofortüberweisung.de. Dort können über eine Art Zwischenkonto mithilfe der E-Mail-Adresse und eines geheimen Passworts Zahlungen getätigt werden.