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„Digital, Social & Mobile“: Wie schneidet Deutschland im Vergleich ab?

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Deutschland hängt zwar in Sachen mobiles Web und soziale Netzwerke gegenüber anderen Ländern hinterher, ist bei Internet-Anschlüssen und E-Commerce aber ganz vorne.

„Digital, Social & Mobile in 2015“ heißt die Studie, die im Januar von der internationalen Digital-Agentur „We are Social“ publik gemacht wurde. Auf über 370 Seiten werden wie jedes Jahr die wichtigsten Parameter der Bereiche Internet, Mobilfunk und soziale Netzwerke verglichen. Dieses Jahr fand der Vergleich für 30 Länder aus der ganzen Welt statt.

Konträre Positionen von Deutschland im Vergleich

Wo Deutschland ganz vorne mitmischt, sind die Internet-Anschlüsse. 89 Prozent der Deutschen verfügen über einen solchen, was drei Prozentpunkte mehr im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Den somit erreichten dritten Platz teilt sich Deutschland mit Australien und Großbritannien. Länder mit höherer Durchdringung sind nur Kanada, die Vereinigten Arabischen Emirate und Südkorea.

Umso überraschender, dass Deutschland weit hinten liegt, sobald es um mobile Ansichten von Webseiten geht, die an Tablets und Smartphones angepasst sind. Nur 18 Prozent sind es hier, was weit unter dem Durchschnitt aller Länder von 33 Prozent liegt. Führend sind in diesem Bereich Länder, die zum Teil noch über kein flächendeckendes stationäres Internet verfügen, was das mobile Internet umso wichtiger macht. Nigeria, Indien und Südafrika liegen hier bei über 60 Prozent.

Punkten kann Deutschland jedoch wieder bezüglich der sehr hohen Gesamtdurchdringung mit Anschlüssen. Mit Internet-Einkäufen kennen sich 63 Prozent der Deutschen aus, was nur ein weiteres Land toppen kann. Und umgekehrt sind es hier Schwellenländer wie Thailand, Indonesien und Indien, deren Bewohner nur selten online shoppen gehen – sogar weniger als jeder fünfte hat dort schon einmal den Kaufen-Button geklickt, was daran liegt, dass es kaum lokale Online-Händler gibt und die Logistik-Infrastruktur nur wenig ausgebaut ist.

Sozialen Netzwerken stehen die Deutschen eher skeptisch gegenüber. Nur 35 Prozent erreicht die Penetrationsrate, was keine Entwicklung zum Vorjahr bedeutet. Der Durchschnitt liegt bei 26 Prozent. Das lässt zuerst vermuten, dass es sich hierbei um keinen außergewöhnlich niedrigen Wert handelt. Verglichen mit Singapur und Hongkong, die bis zu 66 Prozent erreichen und Großbritannien mit 59 Prozent, liegt Deutschland dennoch sehr weit hinten.

Über den Autor Holger Bosk

Holger Bosk ist Chief Software Architect bei der Novalnet AG. Zu dem hat er noch jahrelange Erfahrung im Payment-Sektor ...

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