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Alibaba räumt den Payment-Sektor auf: Per Lächeln bezahlen

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Auf der IT-Messe CeBIT hat der Amazon-Konkurrent Alibaba ein neues Payment-System vorgestellt, welches zur Verifizierung des Zahlungsvorgangs auf das Lächeln der Nutzer zurückgreift. Vorerst soll dieser Service nur in China angeboten werden. Alibaba will die Payment-Technologie jedoch noch weiter ausweiten und in Zukunft auch ein Bezahlen per Stimme oder Tattoo ermöglichen. Dabei sind die Kamera oder das Mikrofon des Smartphones behilflich. Jack Ma, der an der Spitze des chinesischen Alibaba-Konzerns steht, führte diesen Service auf der CeBIT selbst vor. Beim Bezahlen mit seinem Lächeln erwarb er ein Briefmarken-Sammlerstück. Dieses war laut Berichten von Heise als Geschenk für Hannovers Bürgermeister angedacht.

Jack Ma stellt die Bezahlung per Lächeln vor

Das Konzept nennt sich „Smile to Pay“ und der Geschäftsmann Jack Ma hat die neue Technologie als Gründer des Alibaba-Imperiums vorgestellt. Der chinesische Großkonzern möchte auf diesem Weg eine Revolution im Bereich Payment einläuten. Um zu bezahlen, wird also fortan kein Passwort mehr benötigt. Vielmehr kann der Bezahlvorgang mithilfe eines Lächelns abgewickelt werden. Dabei scannt die Frontkamera des Smartphones das Gesicht des Users. Dies soll zu einem höheren Schutz beim Bezahlen führen, da der User keinen Passwortklau durch Hacker fürchten muss. Nur er selbst kann die Bezahlung mit seinem Lächeln durchführen.

Weitere Verifizierungsmethoden sind in Planung

Das Payment per Lächeln befindet sich aktuell noch in der Beta-Phase. Dennoch meldet Alibaba neben Smile to Pay jetzt schon weitere große Ziele an. In Asien soll diese Payment-Möglichkeit von Alipay aufgegriffen werden. Bei Alipay handelt es sich um den direkten Konkurrenten von Apple Pay im asiatischen Raum. Wenngleich das Bezahlen per Lächeln zunächst einmal nur in China an den Start geht, ist eine Expansion in weitere Länder angedacht. Vorerst soll die Test- und Einführungsphase jedoch erfolgreich abgeschlossen werden, bevor auch die deutschen Konsumenten in den Genuss dieser Art von Payment kommen könnten.

Beim Bezahlen per Smartphone arbeitet Alibaba bereits an weiteren Neuerungen, welche den Markt gehörig aufräumen dürften. Es sei beim Payment zum Beispiel denkbar, dass der User ein Passwort oder gleich einen ganzen Passwortsatz laut aussprechen muss. Über das Smartphone-Mikrofon kann die Authentifizierung dann entsprechend vorgenommen werden. Auch besondere Merkmale der User möchte Alibaba beim Bezahlen aufgreifen. Dies sei zum Beispiel mit Hilfe der Kamera des Smartphones möglich. Die Verifizierung über das eigene Tattoo sei denkbar und wird von Alibaba avisiert. Zunächst einmal soll Smile to Pay jedoch den Durchbruch schaffen und von möglichst vielen Usern als sichere Methode beim Bezahlen genutzt werden.

Über den Autor Holger Bosk

Holger Bosk ist Chief Software Architect bei der Novalnet AG. Zu dem hat er noch jahrelange Erfahrung im Payment-Sektor ...

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