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Bitcoin bald als Zahlungsmittel bei Ebay und PayPal

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Die virtuelle Währung Bitcoin könnte in puncto Bekanntheit einen großen Schritt nach vorn machen. So erwägt der Zahlungsdienstleister Braintree, der seit September 2013 zu Ebay gehört, die Einführung von Bitcoin, wie aus einem Bericht des Wall Street Journals hervorgeht. Der Abwickler Braintree ist für Zahlungen von Unternehmen wie Airbnb, Uber oder OpenTable zuständig. Auch Ebay selbst sowie PayPal könnten laut des Wall Street Journals Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren.

Unabhängiger Zahlungsverkehr durch Bitcoin

Entsprechendes hatte bereits John Donahoe, Chef von Ebay, gegenüber der Financial Times angedeutet. Er erwarte, dass digitale Währungen „sich zu einer sehr mächtigen Sache entwickeln“ werden, erklärte er bereits im November 2013. Das Unternehmen Ebay arbeite bereits an einer Erweiterung seines Zahlungsmittel-Spektrums. Bereits seit 2009 werden Bitcoin als Zahlungsmittel bei vielen Online-Geschäften angewendet. So akzeptierte erst im Juli 2014 der Konzern DELL die virtuelle Währung. Das Unternehmen kooperiert mit dem Dienstleister Coinbase, der Zahlungen mit Bitcoin abwickelt. Bitcoin werden in aufwändigen Rechenprozessen auf den Nutzercomputern generiert. Dann können sie im Internet mit herkömmlichen Währungen wie Euro oder Dollar gekauft werden. Auf diese Weise ermöglicht Bitcoin einen Zahlungsverkehr, der nicht von Banken und Regierungen abhängig ist.

Bitcoin durch fehlende Gebühr günstiger für Online-Händler

Für Online-Händler hat Bitcoin als Zahlungsmittel einige Vorteile. Bei herkömmlichen Kreditkartenzahlungen fällt für die Betreiber von Online-Shops in der Regel eine Gebühr von zwei Prozent an. Diese Gebühr wird bei Bitcoin nicht berechnet, wodurch auch die Preise für die Kunden sinken. Bitcoin als Zahlungsmittel birgt zudem vor allem Chancen in den Entwicklungsländern, in denen viele Menschen keine Bankkonten besitzen. Dort kann Bitcoin als leicht zugängliche Währung eingesetzt werden, ohne das Regierungen darauf Einfluss nehmen können. Verbraucherschützer stehen der virtuellen Währung Bitcoin hingegen skeptisch gegenüber. Sie befürchten beispielsweise Angriffe durch Hacker sowie gravierende Kursschwankungen. Auch die mangelnde Einlagensicherung bereitet Kritikern Sorgen. Da Bitcoin noch relativ jung sind, gibt es derzeit noch keinen sicheren internationalen Umgang mit der virtuellen Währung.

Über den Autor Holger Bosk

Holger Bosk ist Chief Software Architect bei der Novalnet AG. Zu dem hat er noch jahrelange Erfahrung im Payment-Sektor ...

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