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Direkt in der Google-Suche kaufen mit „Shop the Look“

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Spontankäufe sind nicht nur häufig bei Menschen, die sich gerade auf einem Stadtbummel befinden. Auch Smartphone-Nutzer googeln nicht immer nur nach genau dem Produkt, das sie kaufen möchten. „Shop the Look“ ist Googles neues Anzeigenformat, das solche Nutzer zum Kaufen verleiten soll.

Google hat eine neue Option geschaffen, um im Internet einzukaufen, und diese zielt auf spontane Einkäufe ab. Offen für neue Produkte und auch für Spontankäufe sind nach Googles Ansicht vor allem die, die mobile Endgeräte nutzen. Eine klare Vorstellung von einem Kleidungsstück oder einem anderen Produkt hat fast keiner, der sich auf seinem Smartphone oder Tablet auf die Suche begibt. Stattdessen lassen sich die meisten gerne inspirieren – und zwar vorrangig von Bildern, so Melissa Hsieh Nikolic, Googles Senior Product Managerin.

Neue Funktion hält Nutzer auf der Seite

„Shop the Look“ ist genau darauf ausgerichtet: Wenn zum Beispiel nach einem Outfit für eine Party gesucht wird, erscheinen Fotos von Fashion-Bloggern, die passende Kleidungsstücke präsentieren. „Shop the Look“ führt den potenziellen Käufer auf eine Google-Unterseite, wo er eine Zusammenfassung von Angeboten unterschiedlicher Seiten sieht. Nun kann er sein Wunsch-Produkt oder das, was ihm stattdessen gefällt, schnell und unkompliziert einkaufen.

Was auf den besagten Unterseiten angezeigt wird, nennt sich Shopping Ads. Diese funktionieren für den Händler wie die Standard-Shopping-Ads – sie zahlen einen Cost-per-Click-Preis. Shopping-Kampagnen werten die Klicks aus. Blogger, Händler, Publisher oder die Marken selbst stellen die Fotos, die bei der neuen Funktion „Shop the Look“ erscheinen. In den USA wird sie gerade getestet.

„Shop the Look“ verhindert den Wechsel auf andere Seiten

Laut der Neuen Zürcher Zeitung probiert Google mit der neuen Kaufmöglichkeit, die Suchmaschine mit Treffern auszustatten, die für das Unternehmen selbst von größerem Nutzen sind. Die Nutzer sollen sich weniger bei Händlern nach Produkten umsehen, sondern über Google kaufen und damit in der Suchmaschine bleiben. Ähnlich funktioniert der Knowledge Graph, der Auskünfte von Wikipedia in den Suchergebnissen anzeigt und damit das Wechseln der Nutzer von Google zu Wikipedia verhindert. Die Absicht ist klar: Wer länger bei Google bleibt, bekommt mehr Werbung angezeigt. Das wiederum bringt dem US-amerikanischen Unternehmen mehr Geld ein.

Über den Autor Marek Henschke

Marek Henschke ist seit dem Jahr 2006 im Online Marketing tätig und ist der Online Marketing Manager von der Novalnet AG.

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