1. Content Marketing als Teil der Shopsoftware
    Vorbei die Zeiten, in denen Shop-Oberflächen starr und statisch waren. Content Marketing muss von Anfang an in die E-Commerce-Oberfläche und die technische Infrastruktur der Website integriert werden. Anbieter wie Shopware binden Content-Komponenten, wie Videos, Bilder und Texte selbstverständlich und leicht bedienbar in das Interface Design des Online-Shops mit ein. Verschiedene Storytelling-Elemente sorgen für eine emotionale Ansprache und erschaffen prägende Einkaufserlebnisse.
  2. Individualisierte Produktbeschreibungen
    Kunden erwarten ansprechende und informative Produktbeschreibungen. Dennoch sind viele Texte sehr allgemein und unspezifisch gehalten. Mit stark individualisierten Beschreibungen inklusive attraktiver Grafiken lässt sich die Zielgruppe genauer und persönlicher ansprechen. Verweise auf Studien, Videos zur Nutzung, individuelle Tipps und Ratschläge vermitteln dem Kunden Kompetenz und Glaubwürdigkeit und steigern das Interesse auch an anderen Produkten.
  3. Vom Blog zum Online-Magazin
    Blogs sind aus den meisten Unternehmensauftritten nicht mehr wegzudenken. Das Blogformat kann aber auch einschränkend wirken, da es sehr subjektiv ist und durch die chronologische Ausrichtung Beiträge kurzlebig macht.
    Als wirkungsvoller erweisen sich Online-Magazine. Diese suggerieren dem Leser einen objektiveren Schwerpunkt im Sinne eines Fachmagazins und rücken den Content in den Mittelpunkt. Statt kurzfristiger Meldungen stehen hier Artikel mit längerfristiger Relevanz im Vordergrund, die über die eigenen Produkte und Dienstleistungen hinaus das Informationsbedürfnis der Zielgruppe bedienen. Durch originelle thematische Inhalte lassen sich Lerneffekte erzielen und Unterhaltungswerte schaffen, welche schon vor dem Kauf zu einem direkten Mehrwert für den Kunden führen und durch ihre bedürfnisorientierte Ansprache eine hohe Brand Awareness erzeugen. Des Weiteren lassen sich Online-Magazine sehr effektiv mit weiteren Online-Marketing-Maßnahmen verbinden. So ergeben sich durch Evergreen-Inhalte und daraus entstehende längerfristige, hohe Rankings weitere SEO-Möglichkeiten. Durch Verknüpfung mit Social-Media-Kanälen lässt sich zusätzlich die Reichweite steigern und die Aufmerksamkeit für den Content erhöhen.
  4. Co-Creation
    Kunden sind keine passiven Konsumenten mehr, sie sind aktive User und damit Teil einer Community. Dieses Bewusstsein lässt sich nutzen, indem potenzielle Kunden in die Planung und Erstellung von neuen Produkten direkt mit eingebunden werden. Über Crowdsourcing und Wettbewerbe können sie eigene Ideen und Entwürfe entwickeln und einreichen. Hierdurch kommt es zu einer starken Markenidentifizierung und –Bindung, die auch über den Wettbewerb hinausgeht. Die Kunden werden zu Fans und finden sich in den Werten und Ideen des Unternehmens wieder.
  5. Individuelle Landing-Pages
    Der Trend geht eindeutig hin zu individuellen Landing-Pages. Diese werden flexibel auf die Nutzer-Profile ausgerichtet, um den Kunden persönlich und auf emotionaler Ebene ansprechen zu können. Durch quantitative und qualitative Zielgruppenanalysen lassen sich Hypothesen zu Personen, deren Attribute genau beschrieben werden, erstellen. Hierbei handelt es sich um die Personas, die durch Usability- und Conversion-Messungen verifiziert werden können. Dabei stehen klar der Mensch und seine individuellen Bedürfnisse im Vordergrund. Anhand der entwickelten Personas können unterschiedliche Landing-Pages gestaltet werden. Über diese lassen sich die potenziellen Kunden individuell ansprechen, was zu einer persönlichen Bindung führt und damit einen langfristigen Mehrwert für beide Seiten erzeugt.