BITKOM hat genau diese Frage 102 Finanzexperten gestellt. Die Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder von Finanzunternehmen wurden darum gebeten, die am stärksten verbreiteten Zahlungsmittel in 10 Jahren anzugeben.

Die Antworten zeigen deutlich, dass sich das Bezahlen per Smartphone in den kommenden Jahren wahrscheinlich durchsetzt. In einem Land, in dem Bargeld eine überdurchschnittlich große Rolle spielt, eine echte Überraschung.

Smartphone deutlich vor Bargeld

In der Umfrage standen folgende Zahlungsarten zur Auswahl:

–          Kreditkarte

–          Debitkarte

–          Online-Bezahldienste

–          Zahlung per Smartphone

–          Elektronisches Lastschriftverfahren

–          Bargeld

–          Kauf auf Rechnung

Von den befragten Experten sehen 34% Bargeld als das am stärksten verbreitete Zahlungsmittel in 10 Jahren. Gleichzeitig sehen aber 62% das Bezahlen per Smartphone als am stärksten verbreitet an. Damit liegt die Smartphone-Zahlung auf Platz 3 und damit deutlich vor dem elektronischen Lastschriftverfahren (38%).

Auf den Plätzen 1 und 2 stehen die Kreditkarte (70%) und die Debitkarte (67%). Unter Debitkarten werden Karten verstanden, die umgangssprachlich auch als Scheckkarte oder ec-Karte bezeichnet werden.

Online-Bezahldienste und Rechnungskauf ohne Zukunft

Auch wenn die Bezahldienste im E-Commerce weit verbreitet sind, werden sie im Einzelhandel vor Ort keine bedeutende Rolle einnehmen. So zumindest die Einschätzung der Experten.

Auch der Kauf auf Rechnung liegt mit 2% weit abgeschlagen auf dem letzten Platz. Dies könnte unter anderem daran liegen, dass der Rechnungskauf eher im hochpreisigen Segment anzusiedeln ist.

Infografik: Die Zukunft zahlt bargeldlos | Statista
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