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Mobile Payment: Datenschutz wichtiger Erfolgsfaktor

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Händler und Kunden sind stetig auf der Suche nach neuen passgenauen, sicheren und bequemen Bezahlverfahren. Da das Smartphone mittlerweile zum treuen Begleiter in jeglichen Situationen geworden ist und durch seine Multifunktionalität besticht, ist es mehr als geeignet, sich als Bezahl-Alternative zu etablieren. Laut dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner werden bis zum Jahr 2017 mehr als 450 Millionen Menschen Mobile Payment mit einem Transaktionsvolumen von über 721 Milliarden Dollar nutzen. Die jährliche Wachstumsrate bei Nutzern würde sich auf 18 Prozent belaufen, beim Transaktionswert auf 35 Prozent. Doch derzeit werden Mobile-Payment-Verfahren nur bedingt akzeptiert und genutzt. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Kunden den mobilen Bezahlverfahren häufig nicht vertrauen. Daher sollte gerade im Bereich Mobile Payment dem Datenschutz mehr Beachtung geschenkt werden.

Kunden sorgen sich um die Datensicherheit beim Mobile Payment

Laut den Anbietern von mobilen Bezahlverfahren stehen wir in Deutschland kurz vor einem Durchbruch im Bereich Mobile Payment. Die Realität zeichnet jedoch noch ein anderes Bild. Wie eine Studie des Marktforschungsinstituts Nielsen zeigt, wird von 55 Prozent der Befragten mobiles Bezahlen mit dem Handy grundsätzlich abgelehnt. Lediglich gut ein Viertel der Befragten könne sich vorstellen, das Smartphone in Zukunft zum Bezahlen zu nutzen. Fraglich ist zwar, ob sich diese Vorstellungen tatsächlich in einem zögerlichen Nutzungsverhalten widerspiegeln. Allerdings ist im Bereich Mobile Payment der Datenschutz ein durchaus heikles Thema. Hinzu kommt, dass die Vorteile für Nutzer derzeit noch auf den reinen Bezahlvorgang, Couponing und eine bessere Kundenbindung begrenzt sind. Im Gegenzug ist es jedoch bei einigen Anbietern unumgänglich, diesen einen umfassenden Einblick in das eigene Einkaufs- und Nutzungsverhalten zu gewähren. Problematisch ist, dass die Lösungsanbieter im Bereich Mobile Payment die Datenschutzfragen sehr unterschiedlich handhaben. Auch Anbieter, die beim kontaktlosen Bezahlen auf die Funktechnologie Near-Field-Communication (NFC) setzen, schenken dem Thema Datenschutz nicht immer ausreichend Beachtung.

Mobile Payment: Mehr Transparenz beim Datenschutz erforderlich

Wer kostenlose Dienste nutzen will, muss heutzutage häufig auch das Sammeln seiner Daten in Kauf nehmen. Im Bereich Mobile Payment scheinen sich die Anbieter jedoch dafür zu schämen und vermeiden es vielfach, diesen Aspekt offen zu kommunizieren. Angesichts der Tatsache, dass Mobile Payment aus Sorge um den Datenschutz von den Kunden nur verhalten angenommen wird, wäre jedoch etwas mehr Transparenz sinnvoll, um die allgemeine Verunsicherung und Unklarheiten zu beseitigen. Insbesondere in Zeiten der NSA-Affäre sollten Anbieter von Mobile-Payment-Verfahren in Vertrauensbildung investieren und Datenschutzfragen transparenter regeln. Als gutes Beispiel für eine verständliche Gestaltung der Datenschutzbestimmungen kann Paij genannt werden. Dass sich das Thema Datenschutz im Mobile Payment für Kunden häufig so komplex gestaltet, ist unter anderem auch darauf zurückzuführen, dass viele Anbieter mobiler Bezahlverfahren mit weiteren Zahlungsdienstleistern zusammenarbeiten. Auf diese Weise werden jedoch zwei Registrierungen erforderlich, sodass die Daten nicht nur beim Paymentanbieter liegen, sondern eben auch beim jeweiligen Zahlungsdienstleister. Doch dass Transaktionsdaten vorgehalten werden, ist nicht nur weit verbreitet, sondern dient in der Regel einzig dem Schutz gegen Betrug – ein Umstand, der offen kommuniziert werden sollte.

Über den Autor Holger Bosk

Holger Bosk ist Chief Software Architect bei der Novalnet AG. Zu dem hat er noch jahrelange Erfahrung im Payment-Sektor ...

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