One-Page-Checkouts und wie man sie erstellt

Wenn Sie Ihre Umsätze erhöhen und die Zahl der abgebrochenen Bestellungen verringern wollen, ist es entscheidend, den Kaufprozess insgesamt zu beschleunigen. One-Page-Checkouts, also die Kaufabwicklung auf einer einzigen Seite, eignen sich am besten dafür, um das Einkaufen bei Ihnen deutlich schneller und einfacher zu machen.

One-Page-Checkouts und wie man sie erstellt

Keiner wartet gerne – zumindest nicht an der Kasse beim Online-Shopping. Die Verbraucher wollen schnell zum Ziel kommen und mit ihren bevorzugten Zahlungsmethoden bezahlen. Werden Ihnen diese nicht angeboten, kann dies zu Umsatzeinbußen führen. So brechen laut einer aktuellen Studie zwei von zehn Verbrauchern in Europa einen Kauf ab, wenn der Bestellprozess mehr als eine Minute dauert. Und immerhin 15 % brechen ihren Einkauf ab, wenn die gewünschte Zahlungsmethode nicht verfügbar ist.

Kunden bevorzugen schnellere Checkouts

Dennoch fällt es vielen E-Commerce-Händlern schwer, das gewünschte Kauferlebnis zu bieten. So haben 94 % aller E-Commerce-Unternehmen in Europa fünf oder mehr Fehler in ihren Bezahlvorgängen. Dazu gehören unter anderem die unsachgemäße Formatierung von Kartendaten und Fehlerbehandlung, die fehlende Unterstützung gängiger Zahlungsmethoden und die nicht vorhandene Möglichkeit für Kunden, ihre Zahlungsdaten für spätere Einkäufe zu speichern.

Fehler und Verzögerungen bei der Kaufabwicklung beeinträchtigen das Einkaufserlebnis erheblich. Dies führt nicht nur zu Frust beim Kunden, sondern schadet auch Ihrem Markennamen. Um Ihren Kunden ein großartiges Einkaufserlebnis zu bieten und Umsatzverluste zu vermeiden, müssen Sie grundlegende Fehler auf der Checkout-Seite beheben und sie optimieren. Ein One-Page-Checkout beseitigt viele dieser Probleme und vereinfacht den Kaufprozess. Das kann für Ihr Unternehmen einen großen Unterschied machen.

Warum One-Page-Checkouts schneller sind

Beim Einkaufen im Internet werden die Kunden in der Regel aufgefordert, sich anzumelden oder ein Konto zu erstellen, um die Kaufabwicklung abzuschließen. Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass 37 % der Kunden ihren Warenkorb vorzeitig abbrechen, wenn sie dazu aufgefordert werden, ein neues Konto zu erstellen. Einige Kunden brechen die Bestellung sogar dann ab, wenn sie sich in ihr bestehendes Konto einloggen sollen.

One-Page-Checkouts sind auf einfaches und bequemes Bestellen und Bezahlen ausgerichtet. Ihre Kunden können damit auf einer einzigen Seite ihre Daten eingeben und die Zahlung vornehmen, ohne weitergeleitet zu werden. Dies ist um ein Vielfaches schneller und macht den gesamten Bestellvorgang zum Kinderspiel. Kunden können als Gast einkaufen, anstatt ein Konto eröffnen oder sich anmelden zu müssen.

Im Gegensatz zu mehrseitigen Checkouts sind beim One-Page-Checkout weniger Klicks erforderlich, um die Bestellung abzuschließen. Die Kunden können ihre Daten in einem Schritt eingeben und den Bestellvorgang schnell abschließen. Persönliche Angaben wie Name und Lieferadresse können nach wenigen Klicks automatisch ausgefüllt werden.

Bei Bestandskunden erkennt der Shop einen Kunden anhand seiner E-Mail-Adresse und füllt seine Rechnungsdaten automatisch aus. So kann dieser den Kauf binnen kürzester Zeit abschließen.

Wie Sie einen One-Page-Checkout auf Ihrer Verkaufsplattform einrichten

Ein One-Page-Checkout sollte leicht verständlich sein. Verwenden Sie ein einfaches und benutzerfreundliches Design, das den Kunden hilft, die erforderlichen Informationen auszufüllen, und ihre Angaben zu überprüfen, da sie alles auf einer Seite sehen können. Dies verhindert, dass diese ihre Daten falsch eingeben.

Auch alle zusätzlichen Informationen und Schritte sollten die Kunden auf einer einzigen Seite sehen können. Zum Beispiel sollten sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Rückgaberichtlinien einsehen, ihre Bestellung überprüfen und den Gutscheincode direkt auf der Kassenseite eintippen können.

Außerdem können Sie Ihren Kunden mit einem One-Page-Checkout eine Vielzahl an Bezahlmethoden bieten. So können diese über eine nach PCI-DSS-Level 1 gesicherte Seite bezahlen, die von Ihrem Payment-Partner gehostet wird.

Mit einem One-Page-Checkout haben Sie dazu die volle Kontrolle über Aussehen und Funktionsweise der Zahlungsseite. Sie ist direkt integriert und Sie müssen Ihre Kunden nicht auf externe Webseiten umleiten. All dies macht Ihre Kaufabwicklung deutlich schneller. One-Page-Checkouts verbessern dadurch das Kauferlebnis und Sie haben weniger Kaufabbrüche.

Wie ein Zahlungsdienstleister Ihnen helfen kann

Ein Payment-Partner kann Ihnen dabei helfen, den richtigen One-Page-Checkout einzurichten, der ganz Ihren Anforderungen entspricht. Er unterstützt Sie dabei, die richtige Strategie zu finden, und gibt Ihnen die richtigen Tools an die Hand, um die individuell auf Sie abgestimmte Zahlungsseite zu erstellen.

Eine gehostete Zahlungsseite stellt für jede Plattform die einfachste Zahlungsintegration dar. Der geeignete Zahlungsanbieter hilft Ihnen dabei. Ihre Kunden zahlen dann auf einer sicheren, vom Payment Service Provider gehosteten Seite, abgesichert nach PCI-DSS-Level 1. Ihre Website selbst muss hierfür nicht PCI-konform sein. Außerdem erhalten Sie die volle Kontrolle über das Erscheinungsbild der Zahlungsseite und über deren Betrieb.

Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihr Payment-Provider Zahlungen in verschiedenen Währungen und mit verschiedenen Zahlungsmethoden unterstützt. Diese sollten geräteübergreifend unterstützt werden (Web, Handy usw.). Ihr Zahlungsdienstleister sollte außerdem ein PCI-DSS-Betrugsmanagement und intelligente Funktionen zur Erkennung von Bedrohungen anbieten.

One-Page-Checkouts können daher eine großartige Möglichkeit sein, die Art und Weise, wie Ihre Kunden online einkaufen und Zahlungen vornehmen, neu zu definieren. Die Schaffung einer simplen und sicheren Kaufabwicklung trägt wesentlich dazu bei, eine dauerhafte Beziehung zu Ihren Kunden aufzubauen.

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