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Online-Kunstmarkt übertrifft alle Erwartungen

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Die Versicherungsgesellschaft Hiscox hat am 21. April den Online Art Trade Report veröffentlicht. Hauptaussage: Der Online-Kunstmarkt wächst rasant. Gleichzeitig ändern sich das Kaufverhalten und die Kaufmotivation der Kunstinteressierten.

Bereits zum dritten Mal wird der Online Art Trade Report von Hiscox veröffentlicht.

Den Ergebnissen zufolge wuchs der Online-Kunstmarkt von 2013 bis 2014 um satte 68% von 1,57 Mrd. $ auf 2,64 Mrd. $. Innerhalb der nächsten 5 Jahre soll der Markt für Online-Kunsthandel auf insgesamt 6,3 Mrd. $ anwachsen.

Letztes Jahr machte der Online-Handel knapp 5% des geschätzten weltweiten Umsatzes mit Kunst aus.

Social Media wichtig, Gewinnerzielung auch

Wie auch in anderen Branchen ist Social Media bei der Kaufentscheidung für oder gegen einen Kunstgegenstand wichtig. Fast jede vierte Kaufentscheidung wird direkt von Social Media beeinflusst.

Auktionshäuser und Kunsthändler vor Ort sind allerdings immer noch wichtig. 91% der befragten Kunstkäufer gaben an, dass sie zunächst einen Kunstgegenstand vor Ort gekauft hatten, bevor sie sich für einen Online-Kauf entschieden haben.

Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl derer, die den Vor-Ort-Kauf bevorzugen jedoch ab. 2013 gaben noch 56% an, dass sie Kunst lieber vor Ort kaufen, während des 2014 nur noch 48% sagten. Gleichzeitig nahm die Zahl der Käufer, die lieber online kaufen, zu (von 10% im Jahr 2013 auf 15% im Jahr 2014).

Interessanterweise liegen 84% der Transaktionen auf dem Online-Kunstmarkt unter 14.000 Euro, fast die Hälfte aller Transaktionen liegt sogar unter 1.400 Euro. Dies macht deutlich, dass überwiegend Kunstgegenstände mit geringem Wert online gekauft werden.

Die Motivation jedoch, Kunstgegenstände als Investition zu betrachten, herrscht auch online vor. 63% der Befragten gaben an, in Kunst zu investieren, um Gewinne zu erzielen.

Über die Studie

Für den Hiscox Online Art Trade Report 2015 wurden 519 Kunstkäufer befragt. Die Studie wurde bereits zum dritten Mal durchgeführt, sodass auch Entwicklungen in den Ergebnissen gut beobachtet werden können. Im E-Commerce Magazin wurden die Ergebnisse zusammengefasst und in einer Infografik aufbereitet.

Über den Autor Holger Bosk

Holger Bosk ist Chief Software Architect bei der Novalnet AG. Zu dem hat er noch jahrelange Erfahrung im Payment-Sektor ...

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