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Online-Zahlungen: Kauf auf Rechnung oder Lastschrift?

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Kauf auf Rechnung oder Lastschrift? Vor- und Nachteile für Händler und Kunden

Online-Shops bieten viele verschiedene Zahlungsarten an, darunter Kreditkartenzahlung, Kauf auf Rechnung oder Lastschrift. Laut einer WB3-Studie ist der Kauf auf Rechnung die mit Abstand beliebteste Zahlungsart: Rund 40 Prozent der Befragten bevorzugen demnach beim Online-Shopping den Kauf auf Rechnung. Die Lastschrift liegt hinter PayPal und Kreditkarte auf Platz vier. Dieses Zahlungsverfahren nutzen 10,9 Prozent der Internet-Käufer am liebsten. Beide Zahlungsarten haben Vor- und Nachteile für Käufer und Verkäufer.

Kauf auf Rechnung hat für Käufer viele Vorteile

Dass der Kauf auf Rechnung bei Käufern so beliebt ist, liegt an der Sicherheit für den Käufer. Er kann die Ware erst prüfen und muss anschließend erst bezahlen. Gefällt die gekaufte Ware nicht, kann sie, bei den meisten Anbietern binnen 14 Tagen, zurückgesandt werden, ohne dass der Käufer dann auf die Rückzahlung des Kaufpreises hoffen muss. Auch der Datenschutz spielt eine immer wichtigere Rolle: Beim Kauf auf Rechnung gibt der Käufer die Daten im Online-Shop preis, die für die Zusendung der Ware nötig sind – nicht aber seine Bankverbindungsdaten. Der Kauf auf Rechnung ist somit für Käufer die sicherste Zahlungsart.

Für Verkäufer birgt der Kauf auf Rechnung Risiken

Setzt mehr als ein Drittel der Online-Shopper aus Sicherheitsgründen auf den Kauf auf Rechnung, birgt diese Zahlungsart für die andere Seite Risiken: Verkäufer müssen in Vorleistung gehen. Sie versenden ihre Ware und müssen dann darauf vertrauen, dass der Käufer nach Erhalt das Geld überweist. Unzuverlässige Kunden sind dabei ein großes Ärgernis für Verkäufer. Zwar sind sie im Recht und können das Geld einklagen, allerdings ist ein Gerichtsverfahren gerade für kleiner Online-Shops eine große finanzielle und zeitliche Belastung. Aus diesem Grund bieten viele Online-Shops den Kauf auf Rechnung nicht an, obwohl diese Zahlungsart aufgrund ihrer Beliebtheit nachweislich die Kaufabbruchquote verringert und die Umsätze erhöht.

Lastschriftverfahren: Bequem für Online-Kunden und Händler

Beim Lastschriftverfahren wird der Kaufbetrag vom Konto des Kunden abgezogen. Dazu muss er beim Bestellvorgang seine Bankdaten eingeben – ein Umstand, der das Zahlungsverfahren etwas unbeliebter bei Online-Käufern macht. Ein Vorteil für den Kunden ist, dass das Verfahren sehr bequem funktioniert. Nach Erhalt der Ware muss keine Überweisung ausgefüllt werden, der Kaufpreis wird vom Zahlungsempfänger direkt vom Konto des Schuldners eingezogen. Für den Verkäufer ist das Verfahren relativ sicher, denn er muss nicht auf eine Überweisung des Kunden rechnen. Die Gefahr für ihn ist, dass das eine Rücklastschrift anfallen könnte, die Kosten für den Händler mit sich bringt. Gründe hierfür können eine nicht ausreichende Kontodeckung, falsche Kontodaten oder eine Kontoauflösung sein. Daher bieten viele Online-Händler das Lastschriftverfahren nicht an.

Zahlung per Lastschrift: Kunden scheuen die Preisgabe ihrer Bankdaten

Wenn Kunden sich entscheiden, ob sie als Zahlungsart Kauf auf Rechnung oder Lastschrift wählen, spielt nach wie vor der Sicherheitsaspekt eine große Rolle. Gerade angesichts von Spionage- und Datenschutz-Affären, die in jüngster Zeit in den Medien viel diskutiert wurden, scheuen sich Online-Shopper häufig, sensible Bankdaten im Internet preiszugeben. Auch deshalb ist der Rechnungskauf so beliebt.

Über den Autor Holger Bosk

Holger Bosk ist Chief Software Architect bei der Novalnet AG. Zu dem hat er noch jahrelange Erfahrung im Payment-Sektor ...

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