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Onlinehändler bei Ebay, Amazon und Rakuten im Urlaub: Was ist zu tun?

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Onlinehändler lassen nicht alles stehen und liegen, wenn sie in den Urlaub fahren. Der Shop muss vorher versorgt werden – auch, damit auf rechtlicher Ebene alles glatt läuft. Was bieten Amazon und Co., um Händler diesbezüglich zu unterstützen?

Sommerzeit ist Reisezeit. Damit Betreiber von Online-Shops im Urlaub ebenfalls relaxen und abschalten können, müssen jedoch erst einige Vorkehrungen getroffen werden. Vor allem in Marktplätzen sind Voreinstellungen wichtig. Und damit sind nicht nur rechtliche Pflichten gemeint, die hauptsächlich Lieferfristen betreffen.

Verschiedene Marktplätze – verschiedene Optionen

Jeder Marktplatz bietet für die Zeit des Urlaubs andere Möglichkeiten, wie der Händlerbund herausfand. Bei Amazon lässt sich angeben, dass man im Urlaub und somit nicht verfügbar ist. Amazon selbst zufolge werden aktuelle Angebote dann in einem Zeitraum von 36 Stunden aus den Suchergebnissen und den Produktseiten gelöscht, damit Kunden diese nicht kaufen können. Das Problem für Händler dabei ist, dass sie nun nichts mehr verkaufen und damit auch keinen Umsatz mehr machen – rechtliche Sicherheit hin oder her. Nach dem Urlaub dauert es erneut 36 Stunden, bis das Geld wieder fließt. So lange braucht Amazon nämlich, bis der Shop wieder genutzt werden kann.

Bei Ebay wählen Händler zwischen zwei Möglichkeiten: Die eine ist die sogenannte Abwesenheitsnotiz, die man selbst einstellt. Durch diese Notiz erfahren die Kunden, dass der Verkäufer gerade im Urlaub ist und sie eventuell länger auf ihre Einkäufe warten müssen, wie ein Sprecher von Ebay verriet, als Onlinehändler News zu diesem Thema anfragte.

Laut Yvonne Bachmann, der Rechtsanwältin des Händlerbunds, ist diese Information an den Kunden unbedingt notwendig. Online-Händler sind dazu verpflichtet, ihren Käufern mitzuteilen, wann sie die Lieferung nach der Zahlung erhalten. Dass dies nicht innerhalb der üblichen Lieferzeiten erfolgen kann, wenn der Shopbetreiber gerade unterwegs ist, steht außer Frage.

Die zweite Möglichkeit bei Ebay ist die, die Festpreisangebote im Shop nicht anzeigen zu lassen. Die Angebote werden also ausgeblendet, was bedeutet, dass Kunden sie auch nicht sehen. Dies wiederum bedeutet keine Umsätze für den Verkäufer. Trotzdem ist nicht gewährleistet, dass in diesem Fall keine Angebotsgebühren anfallen, so Ebay.

Rakuten-Team unterstützt Händler

Anders verhält es sich bei Rakuten, einem dritten Marktplatz. Dieser empfiehlt Händlern, den Shop während des Urlaubs nicht zu schließen, sondern stattdessen die Lieferzeit anzupassen. Damit die Verkäufer sich nicht selbst die Mühe machen müssen, gibt es für diese Aufgabe das Support-Team von Rakuten.

Onlinehändler News hat mit Guido Scholz, Country Manager Commercial, gesprochen, der sagt: „Auch wenn jeder von uns hin und wieder Urlaub braucht, kennt das Internet hier nur wenig Pardon. Wer seinen Shop vorübergehend schließt, verschreckt nicht nur Neukunden, sondern geht auch das Risiko ein, dass treue Bestandskunden zur Konkurrenz abwandern. Die Lieferzeiten hochzusetzen ist zwar auch nicht gerade conversionssteigernd, aber für kleinere Shops wohl die praktikabelste Lösung. Bei Rakuten unterstützt dabei unser Support-Team, damit die verdiente Auszeit nicht zu viel Stress verursacht.“

Über den Autor Marek Henschke

Marek Henschke ist seit dem Jahr 2006 im Online Marketing tätig und ist der Online Marketing Manager von der Novalnet AG.

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