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Panda 4.0: Update des Google-Alghoritmus

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Vor einigen Tagen hat Matt Cutts, der Chef des Webspam-Teams von Google, via Twitter ein neues Panda-Update des Google-Algorithmus verkündet. Die nunmehr vierte Version des Panda-Updates (Panda 4.0) zielt wie schon die Vorgänger-Iterationen auf die Identifizierung und Zurückstufung von Webseiten mit wenigen und schlechten Inhalten ab. Seit 2011 wird der Panda-Algorithmus in regelmäßigen Abständen von Google überarbeitet und verbessert. Mit der neuen Panda-Version soll nicht nur ein behutsamerer Umgang mit betroffenen Webseiten gewährleistet werden, sondern auch die Basis für künftige Optimierungen des Panda-Algorithmus geschaffen werden.

Panda-Update: Welche Faktoren gelten als Panda-relevant?

Googles Panda ist ein algorithmisches Verfahren, mit denen der Suchmaschinenriese für eine höhere Qualität in den Suchergebnissen sorgen will. Dabei bezieht sich der Panda-Algorithmus in erster Linie auf die Inhalte von Webseiten. Webseiten mit schlechtem Content werden von Google zurückgestuft. Doch anhand welcher Kriterien misst Google die Qualität des Webseiten-Contents? Bislang galt eine hohe Absprungrate als einer der Panda-Faktoren. Sind Nutzer zu häufig mit einem Suchergebnis unzufrieden und gehen dann wieder zu Google zurück, um das nächste Ergebnis zu testen, löste dies Signale aus, die für Googles Panda relevant sind. Unzufrieden sind User beispielsweise, wenn der Content auf der Webseite schlecht, zu kurz oder einfach nicht mehr aktuell ist. Aber auch unpassende Titles und Descriptions können das Ranking einer Seite negativ beeinflussen. Neben einer hohen Absprungrate ist häufig auch eine kurze Verweildauer auf der Webseite ein Auslöser für Panda. Negativ auf die Verweildauer können sich eine hohe Seitenladezeit, eine schlechte Usability oder ein schlechtes Webdesign auswirken. Des Weiteren kann eine niedrige Klick-Through-Rate in den Suchergebnissen zu einem Ranking-Abfall führen. Daher sollten die Titles zwar zum Klicken animieren, aber auch nicht zu aufdringlich sein. Ein weiterer Panda-relevanter Faktor ist der sogenannte Duplicate Content. Vor allem Online-Shops, die häufig Daten und Inhalte von Herstellern verwenden, haben oft nur wenige Seiten mit einzigartigen Inhalten (Unique Content). Doch Seiten mit viel Duplicate Content müssen seit Panda mit Zurückstufungen in den Suchergebnissen rechnen.  

Verlierer und Gewinner des Panda-Updates

Mit der neuen Panda-Version ändern sich die Kriterien dafür, welche Webseiten Googles Panda zum Opfer fallen. Eine erste Auswertung des Toolanbieters Sistrix zeigt, dass das neue Panda-Update teils massive Rankingverschiebungen nach sich zieht. Während die Veränderungen bei den letzten Panda-Updates eher harmlos anmuteten, sind die SERPs in dieser Woche deutlich durchmischt worden. Zu den Verlierern zählen auch große Domains wie idealo.de oder ebay.de, die vor allem in absoluten Zahlen beim Sistrix Sichtbarkeitsindex herbe Verluste einstecken mussten. Aber auch Domains, die bereits bei den vorherigen Panda-Updates in der Verlierer-Liste zu finden waren, haben mitunter auf den neuen Panda-Algorithmus reagiert – allerdings nicht so stark wir erwartet. Dies lässt die Vermutung aufkommen, dass Google seiner Rezeptur eine neue Zutat beigemischt hat, die bisher noch nicht verwendet wurde. Die Gewinner-Liste wird vor allem durch Webseiten bestimmt, die einen vergleichsweise großen Anteil an langen, redaktionellen Inhalten aufweisen. Daneben zählen aber auch Preisvergleichsportale und Aggregatoren zu den Gewinnern. Ein Großteil der Gewinner-Domains war in der Vergangenheit von Panda betroffen. Damit scheint Google seine Ankündigung ernst zu meinen, dass solche Webseiten mit der neuen Panda-Iteration behutsamer behandelt werden. 

Über den Autor Marek Henschke

Marek Henschke ist seit dem Jahr 2006 im Online Marketing tätig und ist der Online Marketing Manager von der Novalnet AG.

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