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Wie Sie Ihre Kundenzufriedenheit verbessern und Ihren Umsatz steigern

Ein reibungsloser Checkout-Prozess ist entscheidend für die Reduzierung von Zahlungsabbrüchen, die Steigerung des Umsatzes und die Schaffung von Kundenzufriedenheit. Optisch attraktiv, funktional und sicher muss er sein. Dies sind entscheidende Touchpoints, auf die Unternehmen achten müssen, um ihren Verkaufserfolg zu steigern.

Wie Sie Ihre Kundenzufriedenheit verbessern und Ihren Umsatz steigern

Der Begriff „User Experience“ (kurz: UX) ist inzwischen in aller Munde. Sie ist eines der wichtigsten Qualitätskriterien im Internet, wenn nicht sogar das wichtigste, und sie bezieht sich auf die Nutzerfreundlichkeit von Webseiten oder Apps. Das Nutzungserlebnis des Users steht im Fokus, also alle Erfahrungen, die er im Umgang mit einer Software oder Webseite macht. Natürlich trifft dies auch auf das Online-Shopping zu. Und nicht zuletzt auch durch Corona ist das Verlangen nach kontaktlosen, sicheren One-Touch-Zahlungen gestiegen. Daher ist es für jedes Unternehmen enorm wichtig, vermehrte Aufmerksamkeit auf die Schaffung eines intuitiven Zahlungserlebnisses zu richten, das nicht nur funktioniert, sondern dem User auch gefällt.

Optische Anreize schaffen

Die Gestaltung eines optimalen Bezahlvorgangs, der visuell ansprechend ist, leicht verständlich und der klar kommuniziert, ist für den Verkaufserfolg unerlässlich. Ein unübersichtliches, kompliziertes Design hält Kunden auf und frustriert sie oft. Dies führt dazu, dass sie ihren Einkauf abbrechen. Wenn Sie leicht verständliche Layouts erstellen und die Menge an Informationen, die der Kunde ausfüllen muss, auf ein Minimum begrenzen, haben Sie eine bessere Chance, dass er die Transaktion tatsächlich durchführt.

Das Ausfüllen von Formularen mithilfe der Autovervollständigungs-Funktion kann Kunden aufzeigen, welche Felder sie ausfüllen müssen und welche nicht. Zahlungsformulare können auch mit anklickbaren Bildern versehen werden, denn die sind in der Regel ansprechender als reiner Text. So kann der User alle notwendigen Angaben ausfüllen, ohne Wichtiges auszulassen. Dies sorgt für weniger Fehlermeldungen, ein geringeres Risiko von Warenkorbabbrüchen und einen erfolgreichen Checkout schon beim ersten Versuch.

Bei allen Aspekten des optischen Erscheinungsbilds geht es darum, eindeutige Handlungsaufforderungen zu erzeugen, damit der User weiß, worauf er klicken soll. Klare Informationen zur Preisgestaltung, wie zum Beispiel die Anzeige des Endpreises während des gesamten Bezahlvorgangs, sind ebenfalls wichtig, um Zahlungsabbrüche zu vermeiden.

Funktionalität und Flexibilität

Funktionalität und Flexibilität sind beide entscheidend für die Kundenzufriedenheit. Verbraucher verlangen heutzutage nach einem personalisierten, nahtlosen Einkaufserlebnis über alle Kanäle und verschiedenen Geräte (Desktop, Mobilgeräte, Apps etc.) hinweg. Sie wollen in ihrer lokalen Währung und Sprache einkaufen. Wenn man ihnen also die Möglichkeit bietet, plattformübergreifend und in ihrer lokalen Währung und Sprache zu bezahlen, sind die Kunden zufrieden. Dies erhöht die Akzeptanz und eine deutlich stärkere Conversion und somit ein höherer Umsatz sind die Folge.

Eine weitere beliebte Funktion bei Verbrauchern ist die One-Click-Zahlung, das Bezahlen mit nur einem Klick. Sie macht den Kauf- und Bezahlvorgang schneller und einfacher. Wenn der Kunde seine persönlichen Daten in das System eingibt, werden seine Informationen gespeichert und bei zukünftigen Einkäufen automatisch wieder angezeigt. Dies reduziert den Aufwand und steigert den Verkaufserfolg.

Auch schnellere Lade- und Antwortzeiten der Zahlungsseite (unter einer Sekunde) sind Untersuchungen zufolge wichtig für ein ansprechendes Bezahlerlebnis. Wenn Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Checkouts optimal gestalten und unnötige Komponenten und Umleitungen vermeiden, verbessern Sie so die Antwortzeiten der Seite und erhalten mehr erfolgreiche Bezahlvorgänge.

Sicherheit

In Zeiten, in denen immer mehr Menschen online bezahlen, steigt auch die Anzahl der Betrugsfälle. Daher sollte jeder Bezahlvorgang hundertprozentig abgesichert sein, um unbefugte Zugriffe zu verhindern. Besonders die Zwei-Faktor-Authentifizierung – wie 3D-Secure, bei dem sich der Karteninhaber für gewöhnlich online per PIN authentifiziert – ist bei Händlern beliebt. Manche Kunden empfinden 3D-Secure jedoch als lästig und umständlich und brechen ihren Einkauf ab. Deshalb sollten Sie eine benutzerfreundliche Version von 3D-Secure verwenden, um negative Auswirkungen auf Ihre Conversion zu vermeiden.

Die Tokenisierung ist eine weitere Möglichkeit, um den Bezahlprozess noch sicherer zu machen. Token sind eindeutige Zahlen-Buchstaben-Kombinationen, die mit den Zahlungsdaten des Kunden, wie zum Beispiel den Kartendaten, verknüpft sind. Diese Token hindern Betrüger daran, mit gestohlenen Kundendaten online einzukaufen. Wählen Sie daher einen Zahlungsdienstleister, dessen Händlerkonto und Zahlungsabwicklung eine Tokenisierung verwendet.

Darüber hinaus kann die Analyse der Ablehnungsdaten aktueller und abgeschlossener Transaktionen Händlern dabei helfen, ihre Sicherheits- und Risikomanagement-Tools für möglichst viele gültige Transaktionen zu optimieren und so ihre Akzeptanzraten zu erhöhen.

Und zu guter Letzt kann die Wahl des richtigen Zahlungsdienstleisters für Händler, insbesondere für solche, die international verkaufen, einen großen Unterschied zur Steigerung ihres Verkaufserfolgs ausmachen. Dies reicht vom Angebot eines großartigen Designs mit hervorragender User Experience bis hin zur Unterstützung von Zahlungen in mehreren Währungen und mit weiteren beliebten Zahlungsarten wie Kreditkarten, digitalen Wallets etc. Dabei kann der richtige Partner auch unverzichtbare Einblicke in die lokalen Zahlungsvorlieben liefern.

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