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PayPal und Samsung: Bezahlen per Fingerabdruck

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Im Hinblick auf den Einstieg ins Mobile Payment hat sich PayPal in den vergangenen Monaten eher zurückhaltend gezeigt. Wie sich allerdings herausgestellt hat, war dies nur die Ruhe vor dem Sturm. Denn auf dem Mobile World Congress (MWC) 2014 in Barcelona teilte Samsung im Zuge der Ankündigung des Galaxy S5 mit, dass im Bereich Bezahlen künftig eine Kooperation mit dem Bezahlungsdienstleister PayPal geplant sei. Dank des integrierten Fingerabdruck-Sensors soll das biometrische Bezahlen in jedem Onlineshop möglich sein, der PayPal als Zahlungsverfahren integriert hat. Entgegen der weitläufigen Vermutung wird PayPal beim Mobile Payment also nicht mit Apple zusammenarbeiten.

PayPal unterstützt Fingerprint-Authentifizierung

PayPal ist damit einer der ersten Bezahlungsdienstleister, die Samsungs neue Fingerprint-Authentifizierungstechnologie unterstützen. Darüber hinaus ist es die erste Implementierung der Fast IDentity Online-Allianz, kurz FIDO-Allianz. Ziel dieser unter anderem von Lenevo, PayPal, Agnitio und Validity gegründeten Vereinigung ist es, die Online-Authentifizierung und damit den Bezahlprozess durch die Entwicklung von Passwort-Alternativen zu vereinfachen. Der Vorteil dieser Implementierung für Kunden liegt darin, dass beim Kauf in einem Onlineshop grundsätzlich keine zusätzlichen Angaben beispielsweise zur Lieferadresse erforderlich sind, da neben den Bezahlverfahren auch diese Daten in dem PayPal-Account hinterlegt sind. Hinzu kommt, dass sich Nutzer dieses Verfahrens nicht mehr zwischen Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit entscheiden müssen, da dank der Biometrie ein sicheres Einloggen und zugleich bequemes Einkaufen auf dem Smartphone möglich sind. Wie Hill Ferguson von PayPal betont, könne auf diese Wiese das Prinzip Passwort bald der Vergangenheit angehören. Zudem könne das Bezahlen per Fingerprint auch im stationären Handel Schwung in den eher schleppenden Markt des Mobile Payments bringen.

PayPal: Praxistest der Fingerprint-Technologie steht noch aus

Zwar ist bislang noch fraglich, wie es um die Sicherheit des Fingerabdruck-Sensors beschaffen ist und wie sich die Implementierung in der Anwendung gibt. Dass mit dieser Technologie der Bezahlprozess deutlich vereinfacht werden kann, ist hingegen nicht von der Hand zu weisen. Um jedoch eine Revolution im Bereich des Mobile Payments anzuregen, sind die Implementierung auf einem Smartphone und die einfache Einbindung von PayPal in Onlineshops nicht ausreichend. Dem Ziel, als Bezahlverfahren überall verfügbar zu sein, kommt PayPal jedoch ein gutes Stück näher. Spätestens, wann PayPal die derzeit noch zu hohen Gebühren für den stationären Einzelhandel senkt und Kooperationen mit weiteren Smartphone-Anbietern schließt, wird PayPal in fast allen Bereichen, in denen es ums Bezahlen geht, weiter vorne mitspielen.

Über den Autor Holger Bosk

Holger Bosk ist Chief Software Architect bei der Novalnet AG. Zu dem hat er noch jahrelange Erfahrung im Payment-Sektor ...

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