eBay-Händler mit PayPal-Nutzung können Rechnungskauf anbieten

Um das mit dem Rechnungskauf einhergehende Ausfallrisiko der Verkäufer zu reduzieren, plant eBay eine Direktüberweisung der jeweiligen Beträge von PayPal. Verkäufer würden dann so gestellt, als hätten die Kunden den Einkauf via PayPal bezahlt. PayPal wiederum erhält den entsprechenden Betrag später vom Kunden, der für die Begleichung der Rechnung 14 Tage Zeit hat. Bereits in den nächsten Wochen will eBay den Rechnungskauf sukzessive einführen. Dabei wurde der 22. September als frühester Starttermin genannt. Verkäufer, die die Bezahloption „PayPal“ anbieten, sollen dann voraussichtlich ab Oktober den Rechnungskauf anbieten können. Gleiches gilt für die eBay-Partner, wie beispielsweise Plentymarkets. Nach Angaben der Marketing-Managerin von Plentymarkets, Veronika Dettenbach, soll die neue Bezahloption zum Ende des Jahres eingeführt werden, indem die bestehende Schnittstelle erweitert wird.

Bonitätscheck wird bei jedem Rechnungskauf durchgeführt

Allerdings müssen eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt sein, um den Rechnungskauf auf eBay nutzen zu können. So steht diese Option nur gewerblichen Verkäufern offen, die darüber hinaus über einen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer verfügen und ein PayPal-Geschäftskonto besitzen. Aber auch auf Kundenseite gibt es eine Beschränkung: Nur Kunden mit einem eBay-Konto können den Rechnungskauf als Zahlungs-Option nutzen. Hintergrund hierfür ist, dass eBay bei jeder Transaktion eine Bonitätsprüfung vornimmt, um das Risiko der Verkäufer zu minimieren.