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SEO-Grundlagen IV: Webseiten-Navigation einfacher gestalten

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Der Erfolg einer hochwertig gestalteten Webseite bleibt unter Umständen aus, weil sie von potenziellen Kunden nicht gefunden wird. Um in den Suchergebnissen möglichst prominent angezeigt zu werden, müssen Webseitenbetreiber auch der Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, ausreichend Aufmerksamkeit widmen. Neben dem Seiten-Titel, der Meta-Description und der URL-Struktur ist die Webseiten-Navigation eine weitere Stellschraube. Oberstes Gebot sollte hier sein, dass das Menü der Webseite bzw. der Seitenaufbau klar und einfach strukturiert wird, damit Besucher die Webseiten-Navigation leicht nachvollziehen können und auch die Crawler der Suchmaschinen ohne Schwierigkeiten sämtliche Unterseiten finden.

Aufbau der Webseiten-Navigation

Die Webseiten-Navigation besteht in der Regel aus mehreren Ebenen. Die Start- bzw. Homeseite ist dabei die erste Ebene. Da diese Seite am häufigsten besucht wird und daher für die meisten Besucher als Ausgangspunkt für die Navigation auf der Webseite dient, sollten hier alle relevanten Hauptkategorien verlinkt werden. Von den einzelnen Seiten der Hauptkategorien sollten Besucher sowohl zu den Unterkategorien erster Ordnung als auch zurück zur Startseite gelangen können. Von den Unterkategorien wiederum sollten Verlinkungen zu Unterkategorien, aber auch zur jeweiligen Hauptkategorie und zur Startseite führen. Diese Webseiten-Struktur sollte bis zur letzten Ebene durchgängig beibehalten werden. Für die letzte Ebene würde das bedeuten, dass sie mit den Seiten der zweiten Ebene und der Startseite verlinkt wird. Für kleinere Webseiten sind in der Regel zwei bis drei Ebenen ausreichend. Aber auch bei großen Vorhaben sind nicht zwingend mehr als drei bis fünf Ebenen erforderlich.

Breadcrumb-Navigation ist besucherfreundlicher

Eine Möglichkeit, die Webseiten-Navigation noch benutzerfreundlicher zu gestalten, ist die sogenannte „Brotkrumen“-Navigation, für Englisch „breadcrumb navigation“ (Klickpfad-Navigation). Hierunter ist eine Reihe von internen Links zu verstehen, die entweder am unteren oder oberen Rand einer Webseite angezeigt wird und dem Besucher eine schnelle Rückkehr zur vorherigen Seite oder zur Startseite ermöglicht. Bei der Brutkrumen-Navigation führt der erste Link zur allgemeinsten Seite, in der Regel die Startseite. Je weiter man nach rechts auf der Link-Reihe kommt, desto spezifischer werden die Seiten.

Weniger ist mehr: Zu viele Ebenen vermeiden

Im Sinne der Benutzerfreundlichkeit sollten es Webseitenbetreiber vermeiden, allzu viele Ebenen in die Webseiten-Navigation einzubauen. Aber auch die Crawler der Suchmaschinen verfolgen nicht zwangsläufig jeden Pfad. Vielmehr kann es passieren, dass sie ab einer gewissen Ebene die Webseite wieder ganz verlassen. Allerdings kann dieses vorzeitige Verlassen der Suchmaschine dadurch vermieden werden, dass einzelne Unterseiten extern verlinkt werden. In diesem Zusammenhang gilt es fehlerhafte bzw. falsche Verlinkungen zu vermeiden. Insbesondere wenn solche „toten Links“ sehr häufig auftreten, kann dies zur Folge haben, dass die betreffende Seite aus dem Index der Suchmaschine ausgeschlossen wird.

Hauptsächlich Text-Elemente für die Webseiten-Navigation verwenden

Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass bei der Erstellung des Menüs ausschließlich Text- bzw. HTML-Elemente verwendet werden. Bilder und Videos hingegen eignen sich nicht als Menü-Komponenten. Besteht die Webseiten-Navigation vorrangig aus Textlinks, wird nicht nur das Verstehen und Crawlen der Webseite durch Suchmaschinen vereinfacht. Hinzu kommt, dass durch sinnvolle Keywords, die sich auf den Inhalt der verlinkten Seite beziehen, Besuchern und Crawlern nützliche Informationen zur Webseite angeboten werden können. Ebenfalls positiv auf das Ranking einer Webseite wirken sich die Linktexte der internen Verlinkung aus.

Sitemap verteilt PageRank auf alle Unterseiten

Je mehr Unterseiten und Ebenen eine Webseite enthält, umso schwieriger kann die Webseiten-Navigation werden. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, eine sogenannte Sitemap anzulegen. Hierbei handelt es sich um eine durch Links dargestellte klare Übersicht über die verschiedenen Unterseiten. Mit einer solchen Sitemap bietet man nicht nur Besuchern eine einfache Navigationsmöglichkeit, sondern auch Suchmaschinen können die Webseite schneller crawlen. Darüber hinaus können auch eine unnötig hohe Ebenen-Anzahl und unnötige Links vermieden werden. Und der PageRank der gesamten Webseite kann zu gleichen Teilen auf sämtliche Unterseiten verteilt werden. Um das Crawlen durch Suchmaschinen zu vereinfachen, sollte neben der HTML-Sitemap eine speziell für Suchmaschinen konzipierte Meta-Sitemap erstellt werden. Diese wird als XML-Datei gespeichert und entweder auf den Server hochgeladen oder auf der Webseite verlinkt.

 

SEO-Grundlagen I: Mit Title-Tags den Seiteninhalt beschreiben

SEO-Grundlagen II: Meta-Description als Zusammenfassung der Webseiteninhalte

SEO-Grundlagen III: Warum „sprechende“ URLs so wichtig sind

SEO-Grundlagen IV: Webseiten-Navigation einfacher gestalten

SEO-Grundlagen V: Content-Optimierung

SEO-Grundlagen VI: Ankertexte sollten zum verlinkten Inhalt passen

Über den Autor Marek Henschke

Marek Henschke ist seit dem Jahr 2006 im Online Marketing tätig und ist der Online Marketing Manager von der Novalnet AG.

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