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SEO-Grundlagen X: Mit „nofollow“ die eigene Reputation schützen

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Mit Hilfe des „nofollow“-Attributs können Webmaster Suchmaschinen anweisen, einzelne oder sämtliche Links auf einer Webseite nicht zu verfolgen, also zu crawlen. Google übermittelt dann über diese Links keinen PageRank und keinen Anchortext. So wird verhindert, dass die Reputation der eigenen Seite an verlinkte Seiten weitergegeben wird. Sinnvoll ist diese Option beispielsweise bei einer Seite mit einem Blog, der über eine Kommentarfunktion verfügt. Links in den Kommentaren nicht vertrauenswürdiger Nutzer könnten die eigene Reputation an Seiten weitergeben, die der Webmaster unter Umständen nicht unterstützen möchte. Man spricht in diesem Fall von Kommentar-Spam. Diese Links können gezielt auf „nofollow“ gesetzt werden, um zu verhindern, dass die eigens erarbeitete Reputation an Spamseiten weitergegeben wird. Auch für Webseiten mit Foren, Gästebüchern und Referrer-Listen ist „nofollow“ eine wichtige Funktion.

Kommentar-Spam mit „nofollow“ vermeiden

Es gibt durchaus Blogging-Software, die die Kommentare der Nutzer automatisch auf „nofollow“ stellt. Softwares, die diese Funktion nicht haben, können meist manuell umgestellt werden. Möchte der Webmaster, dass bestimmte Links gecrawlt werden können,  weil er dem Verfasser vertraut, braucht  er kein „nofollow“ verwenden bzw. kann das Attribut manuell entfernen. Durch das Verlinken zu Seiten, die Google als Spam wertet, kann jedoch die Reputation der eigenen Webseite dennoch beschädigt werden.  Kommentar-Spam kann zudem durch die Verwendung von CAPTCHAS oder einer Moderations-Funktion für Nutzerkommentare vermieden werden. Das Attribut „nofollow“ für einen einzelnen Link wird wie im folgenden Beispiel innerhalb des Anchor-Textes des Links hinzugefügt:

<a href=“http://www. beispiel.de” rel=“nofollow”>Kommentar-Spammer</a>

Eigenen Content auf “nofollow” setzen

Doch nicht nur bei fremdem Content ist „nofollow“ hilfreich – auch wenn man im eigenen Content auf eine Webseite verlinken, die eigene Reputation jedoch nicht an diese weitergeben will, kann „nofollow“ genutzt werden. Möchte man beispielsweise in einem eigenen Blog gezielt vor einer bestimmten Webseite warnen und verlinkt im Beitrag auf diese, gilt es zu verhindern, dass sie etwas von der eigenen Reputation abbekommt. In einem solchen Fall sollte man „nofollow“ verwenden. Möchte man alle Links auf einer Webseite auf „nofollow“ setzen, geschieht dies wie folgt:

<meta name=“robots” content=“nofollow”>

Auch bezahlte Links mit „nofollow” versehen

Die Verwendung von „nofollow“ macht zudem auch bei bezahlten Links Sinn. Google bewertet das Ranking einer Webseite unter anderem auf Grundlage einer Analyse der Seiten, die Links zu ihr aufweisen. Um zu verhindern, dass die Suchergebnisse nicht von bezahlten Links manipuliert sind und Nutzer getäuscht werden, sollten Webseitenbetreiber für diese Links „nofollow“ verwenden. Grundsätzlich sollten bezahlte Links einen ausdrücklichen Hinweis auf Werbung enthalten, um Internet-Nutzer zu schützen.

Über den Autor Marek Henschke

Marek Henschke ist seit dem Jahr 2006 im Online Marketing tätig und ist der Online Marketing Manager von der Novalnet AG.

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