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SEO-Grundlagen XI: Mobile Webseiten für die Google-Suche optimieren

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Immer mehr Internet-Surfer nutzen mobile Endgeräte, um ins Netz zu kommen. Dazu gehören beispielsweise Smartphones oder Tablet-Computer. Hinsichtlich der Google-Suche gibt es für Betreiber von mobilen Webseiten verschiedene Dinge zu beachten. Denn: Mobile Webseiten haben nicht nur ein anderes Format als Desktop-Seiten. Sie werden auch anders verwaltet und erfordern spezielles Know-how von Seiten ihres Betreibers. Die Schwierigkeit bei mobilen Webseiten liegt darin, dass sie zwar in aller Regel für die Anzeige auf mobilen Endgeräten optimiert sind, jedoch deswegen nicht automatisch für Suchmaschinen gut lesbar sind. Um auch mobile Webseiten dahingehend zu optimieren, dass sie von Google gecrawlt und indexiert werden können, gibt es mehrere Möglichkeiten.

XML-Sitemap für neu erstellte mobile Webseiten

Taucht eine Webseite nicht in den Suchergebnissen der mobilen Suche bei Google auf, kann dies unterschiedliche Ursachen haben. Eine Möglichkeit ist, dass der Googlebot sie nicht finden kann – etwa, weil erst kürzlich erstellt wurde. Der Googlebot muss die Seite jedoch crawlen, um sie in seinen Suchindex aufzunehmen. Der Betreiber muss in einem solchen Fall eine XML-Sitemap für mobile Webseiten erstellen, die an Google übermittelt wird und so über die Existenz der Seite informiert. Über die Google-Webmaster-Tools kann eine solche Sitemap erstellt werden.

Googlebot-Mobile in den Header des User-Agent integrieren

Eine weitere Ursache könnte sein, dass der Googlebot nicht auf die mobile Webseite zugreifen und sie nicht analysieren kann. Dies kann daran liegen, dass sich bestimmte mobile Webseiten nur mit mobilen Endgeräten ansehen lassen. Der Google-Crawler für mobile Webseiten ist „Googlebot-Mobile“. Diesem muss der Betreiber Zugriff auf die Webseiten gewähren. Dabei muss der Webseiten-Betreiber überprüfen, ob im Header des User-Agent der String „Googlebot-Mobile“ enthalten ist, denn Google kann seine User-Agent-Informationen zu jedem Zeitpunkt ändern, ohne dies anzukündigen.

DTD-Deklaration der URL muss mobiles Format haben

Eine andere Lösung wäre, zu prüfen, ob Google die URL der mobilen Webseite möglicherweise nicht erkennen kann. Googlebot-Mobile prüft beim Crawlen der URLs, ob jede davon auf mobilen Endgeräten angezeigt werden kann. Stellt Googlebot-Mobile dabei fest, dass dies bei einer Seite nicht möglich ist, können sie zwar in den regulären Webseiten-Index, aber nicht in den Suchindex für mobile Webseiten aufgenommen werden. Hier sollten Webseiten-Betreiber darauf achten, dass die DTD-Deklaration (Document Type Definition) der Webseiten-URL in einem passenden mobilen Format vorliegt. Beispiele hierfür sind XHTML Mobile oder Compact HTML. Ist das Format kompatibel, kann die mobile Webseite in den mobilen Suchindex aufgenommen werden.

Nutzer mit mobilen Geräten korrekt weiterleiten

Ein spezielles Problem kann auftreten, wenn sowohl eine Desktop- als auch eine mobile Version der Webseite betrieben wird: Dann kann es passieren, dass Nutzern auf einem Desktop die mobile Version bzw. auf einem mobilen Endgerät die Desktop-Version angezeigt wird. Greift ein Nutzer mit einem Mobilgerät auf die Desktop-Version der Seite zu, kann der Betreiber ihn auf die mobile Version umleiten, denn die Beziehung der beiden URL-Versionen wird von Google erkannt. Bei der Weiterleitung von Nutzern sollte der Content der mobilen und der Desktop-URL weitgehend übereinstimmen. Besucht ein Nutzer beispielsweise die Produktseite eines Online-Shops in der Desktop-Version, sollte er auch in der mobilen Version nicht auf der Startseite landen, sondern direkt auf die Produktseite umgeleitet werden.

Über den Autor Marek Henschke

Marek Henschke ist seit dem Jahr 2006 im Online Marketing tätig und ist der Online Marketing Manager von der Novalnet AG.

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