Umstellung auf SEPA-Verfahren ursprünglich für Februar geplant

Ursprünglich sollten die neuen SEPA-Verfahren für Unternehmen und Vereine bereits ab dem 1. Februar 2014 gelten. Allerdings musste die EU-Kommission die Notbremse ziehen und den Stichtag um sechs Monate verschieben, da ein nicht unerheblicher Anteil der von der SEPA-Umstellung betroffenen Vereine, Unternehmen und Behördenstellen in Europa noch nicht ausreichend vorbereitet war. Andernfalls, so die Befürchtung, wäre es im europäischen Zahlungsverkehr zu erheblichen Problemen gekommen. Wie Kommissionssprecher Jonathan Todd nun bestätigt, sei diese Maßnahme ein voller Erfolg gewesen. Die Banken und Mitgliedstaaten hätten die zusätzliche Zeit effektiv genutzt und es sei davon auszugehen, dass die SEPA-Umstellung wie geplant verlaufe.

Unternehmen sind auf die neuen SEPA-Verfahren vorbereitet

Für die Umstellung auf die neuen SEPA-Verfahren mussten Unternehmen und Vereine einige Maßnahmen ergreifen. Nicht nur war eine Aktualisierung der Buchungssoftware unerlässlich, auch die Bankverbindungen der Kunden mussten in den neuen Nummern erfasst werden. Ein Großteil der Unternehmen hatte diese Anforderungen bereits weit vor dem Stichtag erfüllt. Im Juni hatte die Europäische Zentralbank Zahlen zur SEPA-Umstellung veröffentlicht, wonach zu diesem Zeitpunkt bereits 95 Prozent der Unternehmen die Umstellung auf die SEPA-Verfahren vollzogen hatten. Und der Anteil dürfte bis heute noch gestiegen sein.