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SEPA-Umstellung: Ab wann sind die neuen SEPA-Verfahren anzuwenden?

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Unternehmen und Vereine dürfen ab dem 1. August 2014 Überweisungen und Lastschriften nur noch im europaweit einheitlichen SEPA-Format mit der neuen internationalen Kontonummer IBAN durchführen. Ursprünglich hatte die EU-Kommission als Stichtag den 1. Februar 2014 vorgesehen, doch da ein Großteil der europäischen Unternehmen noch nicht ausreichend vorbereitet war, wurde die Umstellungsfrist um weitere sechs Monate nach hinten verschoben. Mittlerweile umfasst der europäische Zahlungsverkehrsraum „SEPA“ (Single Euro Payments Area) 34 Teilnehmerländer, darunter die 28 EU-Mitgliedstaaten. Ziel der SEPA-Einführung ist die Standardisierung und beschleunigte Abwicklung von SEPA-Lastschriften, SEPA-Überweisungen und SEPA-Kartenzahlungen – unabhängig davon, ob sie grenzüberschreitend oder im Inland getätigt werden. Wie der Bundesbankvorstand Carl-Ludwig Thiele erklärte, sei SEPA ein wesentliches Schlüsselelement für die Wettbewerbsfähigkeit der EU.

SEPA setzt sich in Deutschland durch

Nach Ansicht der Bundesbank würden sich die neuen SEPA-Verfahren in Deutschland allmählich durchsetzen. SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften zählten für die meisten Unternehmen, Vereine und öffentlichen Kassen längst zur gängigen Praxis, sagte Thiele weiter. So lag der Anteil der SEPA-Überweisungen im Mai bei nahezu 90 Prozent. Der Anteil der SEPA-Lastschriften an allen durchgeführten Lastschriftverfahren betrug immerhin 82 Prozent. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte Deutschland im europaweiten Vergleich deutlich aufholen, resümierte Thiele. Unternehmen, die noch nicht auf die einheitlichen SEPA-Zahlverfahren umgestellt haben, sollten dies laut Thiele zügig nachholen, da eine weitere Fristverlängerung ausgeschlossen sei. Kreditinstitute dürfen ab dem 1. August 2014 von Unternehmen und Vereinen nur noch Aufträge im SEPA-Format annehmen. Wer bis dahin nicht umgestellt hat, muss unter Umständen teure Konvertierungsangebote der Kreditinstitute in Anspruch nehmen. Für Verbraucher gilt jedoch eine etwas längere Umstellungsfrist. Sie können noch bis zum 1. Februar 2016 die nationalen Zahlungsverfahren mit den bekannten Kontodaten nutzen.

Über den Autor Holger Bosk

Holger Bosk ist Chief Software Architect bei der Novalnet AG. Zu dem hat er noch jahrelange Erfahrung im Payment-Sektor ...

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