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Studie zu Online-Handel, Zahlungsarten und Nutzung von AGB

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Online-Shopping ist lange gang und gäbe. Aber wie nutzen die Deutschen ab 18 das Internet überhaupt? Welche Zahlungsarten sind beliebt und welche nicht? Diese Fragen beantwortet nun eine Studie von TNS Emnid, die im Auftrag der Verbraucherzentralen durchgeführt wurde.

Internetnutzung allgemein

Das Internet ist allgegenwärtig. Trotzdem nutzen rund 20 Prozent der Deutschen über 18 Jahre kein Internet – weder privat noch beruflich. Allerdings wurden keine Angaben zu den verschiedenen Altersgruppen gemacht. Der Anteil der Internet-Abstinentler bei den Nutzern unter 40 Jahren dürfte deutlich geringer ausfallen als der bei den über 50-Jährigen.

Nicht groß verwunderlich ist, dass drei Viertel der unter 40-Jährigen ihr Smartphone nutzen, um ins Internet zu gehen. Nutzer über 50 dagegen nehmen das Smartphone deutlich seltener zur Hand. Weniger als ein Drittel dieser Altersgruppe gehen über diesen Weg ins Netz.

Dass der stationäre Computer immer mehr ausgedient hat, zeigt die Studie ebenfalls deutlich. Auf die Frage, mit welchen Geräten sie ins Internet gehen, antworteten rund 60 Prozent der Befragten, dass sie den Laptop nutzen, 54 Prozent nutzen das Smartphone und nur 48 Prozent den Computer.

Beliebte Zahlungsarten in Deutschland

Neuen Zahlungsarten stehen die Deutschen skeptisch gegenüber. Nur gut ein Fünftel hat überhaupt ein Interesse an Angeboten von Google oder Apple, wenn es um das Bezahlen geht. In den USA gilt Apples neuer Bezahldienst als Hoffnungsträger für den Bereich Mobile Payment. Drei Viertel der deutschen Befragten würden Zahlungsarten wie Apple Pay jedoch nicht nutzen.

Anders sieht es beim Thema bargeldloses Bezahlen aus. Fast alle der Befragten nutzen mindestens eine Art von bargeldlosem Bezahlen, ec-Karten mit eingerechnet. Dass die Sicherheit der persönlichen Daten und des Datenverkehrs einen immens hohen Stellenwert in Deutschland hat, zeigen auch die Antworten der Studie. 98 Prozent der Befragten ist Datenschutz wichtig.

AGB werden häufig ignoriert

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln alle Details eines Vertrags und dienen dem Schutz von Online-Shop und Kunde. Allerdings nehmen Online-Kunden die AGB kaum bis gar nicht zur Kenntnis. Vor allem Jüngere ignorieren die AGB gerne.

Mehr als die Hälfte der Internetnutzer stimmen den AGB immer oder meistens ungelesen zu. Dies steht in Diskrepanz zur Wichtigkeit der AGB. Nur 12 Prozent sehen AGB tatsächlich als unwichtig an, jedoch sind sie den meisten zu komplex und zu lang.

Dabei ist es unerheblich, ob es um Online-Shopping oder die Installation einer App geht, fast ein Drittel der Nutzer lesen die AGB nie. Nur 16 Prozent lesen die Geschäftsbedingungen zumindest gelegentlich.

Dies kann als Hinweis darauf gedeutet werden, dass die AGB kürzer und vor allem verständlicher gestaltet werden sollten.

Über den Autor Holger Bosk

Holger Bosk ist Chief Software Architect bei der Novalnet AG. Zu dem hat er noch jahrelange Erfahrung im Payment-Sektor ...

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