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Warum Kunden in Online-Shops Rechnungen bevorzugen

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Im Online-Shop per Rechnung bezahlen – Kunden meiden das Risiko

Immer mehr Internet-Nutzer kaufen online ein. Mittlerweile sind es beinahe 90 Prozent der Surfer, wie eine Studie des Hightech-Verbandes BITKOM belegt. 40 Prozent der Online-Käufer shoppen regelmäßig im Internet, das heißt mehr als zehn Mal pro Jahr. In allen Altersgruppen erfreut sich das Online-Shopping großer Beliebtheit. Auf diese Entwicklungen muss sich auch der E-Commerce einstellen: Inzwischen bieten Online-Shops ihren Kunden diverse Zahlungsarten an: Von der Kreditkarte über Vorkasse bis hin zur Sofortüberweisung finden Kunden heute eine breite Auswahl von Zahlungsmöglichkeiten vor. Am beliebtesten ist dabei mit Abstand der Kauf auf Rechnung – dies belegt eine Studie des EHI Retail Instituts. Demnach zieht mehr als ein Viertel der Kunden in Online-Shops die Rechnung den anderen Zahlungsarten wie PayPal oder Lastschrift vor. Angesichts dieser Zahlen ist es also äußerst lohnenswert für Online-Shop-Betreiber, die Zahlungsart Rechnung in ihren Payment Mix aufzunehmen. Warum bieten dennoch nicht alle Shops die Option des Rechnungskaufs an? Und warum ist der Kauf auf Rechnung unter Online-Kunden so beliebt?

Kunden legen beim Online-Shopping Wert auf Sicherheit

Kunden wählen im Online-Shop gern die Rechnung als Zahlmethode, weil sie damit das geringste Risiko eingehen. Sie bestellen die Ware, lassen sie sich nach Hause liefern und probieren sie dort in aller Ruhe aus. Gefällt sie nicht oder stimmt – im Falle von Kleidung – die Größe nicht, kann sie problemlos zurückgesandt werden, ohne dass der Käufer in Vorleistung treten musste. Der Kunde hat noch nichts bezahlt und muss somit auch nicht darauf vertrauen, dass der Online-Händler ihm den Kaufpreis anschließend zurückerstattet. Auch der Datenschutz spielt eine nicht unerhebliche Rolle. Anders als etwa bei der Zahlung per Kreditkarte müssen Kunden beim Rechnungskauf keine sensiblen Daten wie Kreditkartennummern oder Bankverbindungen preisgeben. Diese Sicherheit schätzen Online-Käufer offenbar sehr: Schaut man sich die Kaufabbruchquoten an, so wird deutlich, dass diese sehr viel niedriger ausfällt, wenn im Online-Shop der Rechnungskauf angeboten wird. Das bedeutet, dass Kunden den Shopping-Vorgang eher abbrechen, wenn sie zu den Zahlungsarten gelangen und merken, dass in dem Online-Shop kein Kauf auf Rechnung angeboten wird.

Online-Händler haben bei Rechnungskauf erhöhtes Risiko

Während der Rechnungskauf für Kunden besonders frei von Risiken ist, weil sie erst nach Erhalt der Ware zahlen müssen, ist diese Zahlungsart für Online-Händler mit einem erhöhten Ausfallrisiko verbunden, da sie in Vorleistung gehen müssen. Nicht selten kommt es dabei vor, dass unzuverlässige Kunden die Ware behalten, aber den Kaufpreis nicht zahlen. Zwar haben Online-Shop-Betreiber dann stets die Möglichkeit, ihr Geld auf dem Rechtsweg einzutreiben, dies kostet jedoch sowohl Zeit als auch Geld. Somit bieten viele Händler den Kauf auf Rechnung gar nicht an, sondern setzen auf die Zahlungsarten, die für sie risikoärmer sind, beispielsweise Kreditkarte oder Lastschriftverfahren. Mittlerweile bieten einige Payment Provider den sogenannten garantierten Rechnungskauf an. Dabei wird eine Bonitätsprüfung beim Kunden durchgeführt. Nicht zahlungsfähige Kunden werden dann nicht für den Kauf auf Rechnung zugelassen. Dadurch reduziert sich das Ausfallrisiko für den Händler deutlich.

Über den Autor Holger Bosk

Holger Bosk ist Chief Software Architect bei der Novalnet AG. Zu dem hat er noch jahrelange Erfahrung im Payment-Sektor ...

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