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Warum Online-Händler den Rechnungskauf anbieten sollten

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Einer der häufigsten Gründe für Kaufabbrüche im Online-Shop ist, dass das vom Kunden bevorzugte Bezahlverfahren nicht angeboten wird. Daher sollten Online-Händler bei der Wahl des Payment-Mixes auch die Präferenzen der Kunden berücksichtigen. Laut der Studie „Erfolgsfaktor Payment“ des Beratungs- und Forschungsinstituts ibi research an der Uni Regensburg ist der Rechnungskauf das mit Abstand beliebteste Bezahlverfahren bei Online-Käufern – und zwar in allen Altersgruppen. Besonders favorisiert wird es jedoch bei den über 55-Jährigen. Insgesamt gaben 45 Prozent der befragten Online-Shopper an, den Rechnungskauf zu favorisieren. Hier zahlen Kunden erst, nachdem sie die Ware erhalten haben. Für Online-Händler bringt dieses Bezahlverfahren jedoch ein erhöhtes Ausfallrisiko mit sich.

Rechnungskauf: Angebot der richtigen Bezahlverfahren entscheidend

Die im Online-Shop angebotenen Bezahlverfahren können für die Entscheidung, den Online-Einkauf abzuschließen, entscheidend sein. Daher sollten Online-Händler ihren angebotenen Payment-Mix erneut auf den Prüfstand stellen. Denn es bringt wenig, wenn potenzielle Kunden mit umfassenden Online-Marketing-Kampagnen gelockt und dank einer optimierten Shop-Usability sowie hochwertiger Inhalte vom Angebot überzeugt werden, sie dann den Kauf aber im letzten Schritt des Checkout-Prozesses abbrechen, weil das bevorzugte Bezahlverfahren nicht angeboten wird. Immerhin jeder fünfte Online-Shopper bricht den Einkauf aus diesem Grund ab. Angesichts der Beliebtheit des Rechnungskaufs ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Kaufabbruchquote im Schnitt um rund 80 Prozent gesenkt werden kann, wenn der Rechnungskauf als Bezahlverfahren angeboten wird, wie die Studie zeigt. Online-Händler sollten daher eine Aufnahme des Rechnungskaufs in den Payment-Mix zumindest in Erwägung ziehen.

Kauf auf Rechnung birgt erhöhtes Ausfallrisiko für Online-Händler

Trotz der offensichtlichen Gründe, die für eine Aufnahme des Rechnungskaufs in das Bezahlverfahren-Portfolio sprechen, scheuen viele Online-Händler diesen Schritt. Dies liegt vor allem daran, dass mit dem Kauf auf Rechnung ein erhöhtes Risiko einhergeht, dass Zahlungen zu spät oder überhaupt nicht eingehen. Angesichts der hohen Beliebtheit bei den Kunden sollte dieses Argument für Online-Händler allerdings nicht ausschlaggebend sein für die Entscheidung, ob der Rechnungskauf als Bezahlverfahren angeboten wird oder nicht. Denn mittlerweile gibt es eine Reihe von Payment-Providern, die den Rechnungskauf ermöglichen und das Ausfallrisiko übernehmen. Zwar fallen hierfür zusätzliche Kosten an. Allerdings stehen diese in keinem Verhältnis zu den Umsatzeinbußen durch Kaufabbrüche, die Online-Händler zu verzeichnen hätten, wenn die angebotenen Bezahlverfahren von den Kunden nicht akzeptiert würden.

Kaufabbruch auch abhängig von alternativen Bezahlverfahren

Wie bereits erwähnt, brechen nahezu 20 Prozent der Online-Kunden den Kauf ab, wenn sie das bevorzugte Bezahlverfahren nicht vorfinden. Zwei Drittel machen die Entscheidung, ob sie den Kauf abbrechen oder nicht, jedoch davon abhängig, welche weiteren Bezahlverfahren angeboten werden. Daher sollten Online-Händler einmal mehr ihren Payment-Mix unter die Lupe nehmen. Nach dem Rechnungskauf steht das Bezahlen per Kreditkarte bei den Kunden auf der Beliebtheitsskala ganz weit oben. Immerhin ein Fünftel der Befragten favorisiert dieses Verfahren. Aber auch PayPal zählt mit 19 Prozent zu den beliebtesten Bezahlverfahren.

Über den Autor Holger Bosk

Holger Bosk ist Chief Software Architect bei der Novalnet AG. Zu dem hat er noch jahrelange Erfahrung im Payment-Sektor ...

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