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Was genau sind BIC, IBAN und SWIFT-Code?

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BIC und IBAN bezeichnen Kontoverbindung und Geldinstitut im SEPA-Verfahren. Was genau bedeuten die Begriffe BIC, IBAN du SWIFT-Code?

Bisher wurden für den bargeldlosen Geldtransfer nur Kontonummer und Bankleitzahl benötigt. Im Rahmen der Umstellung auf das SEPA-Verfahren wurden Kontonummer und Bankleitzahl nun durch BIC und IBAN ersetzt. Viele Verbraucher und Händler wissen jedoch gar nicht genau, wozu BIC und IBAN dienen oder was ein SWIFT-Code ist.

IBAN: Internationale Kontonummer und Bankleitzahl

Die IBAN (International Bank Account Number) ist gemäß Standard 13616 der ISO (International Organization for Standardization)die neue internationale Kontonummer. Für Verwirrung sorgt häufig zunächst die sehr lange Buchstaben-Zahlenkombination. Grundsätzlich lässt sich diese jedoch leicht merken: Die IBAN beginnt mit einem Ländercode, der aus Buchstaben besteht. Für Deutschland steht beispielsweise DE. Es folgt eine zweistellige Prüfzahl, mit der festgestellt werden kann, ob die jeweilige IBAN plausibel ist. Die Länderkennzeichnung und auch die Prüfzahl werden international festgelegt. Darauf folgt dann eine national festgelegte Komponente – in der Bundesrepublik sind das die Bankleitzahl und die Kontonummer. Innerhalb eines Landes ist die IBAN immer gleich lang, international können sich jedoch von Land zu Land Unterschiede ergeben.

BIC: Eindeutige Identifizierung von Kreditinstituten

Die Abkürzung BIC steht für Bank Identifier Code. Dieser Code ermöglicht eine weltweit eindeutige Identifizierung von Kreditinstituten nach dem ISO-Standard 9362. Der BIC wird mitunter auch als SWIFT-Code bezeichnet. Ein internationales BIC-Verzeichnis wird von der SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication)herausgegeben. Daher rührt auch die Bezeichnung SWIFT-Code – BIC und SWIFT-Code werden also synonym verwendet. Der BIC besteht aus 8 bzw. 11 Ziffern und muss in Deutschland für nationale Überweisungen seit Februar 2014 nicht mehr angegeben werden.

Die Umstellung auf BIC und IBAN

BIC und IBAN werden von der jeweiligen kontoführenden Bank vergeben. Zu finden sind die Konto-Identifikatoren auf dem Kontoauszug. Sie können auch im Rahmen des Online-Bankings abgerufen werden. Für Online-Shop-Betreiber ist es wichtig, BIC und IBAN auf der eigenen Webseite und natürlich auf Briefbögen und Rechnungen anzugeben, um den Bezahlvorgang für den Kunden so einfach wie möglich zu gestalten. Aber nicht nur für Überweisungen durch den Kunden ist die Angabe der internationalen Kontoverbindung notwendig – auch für den Lastschrifteinzug sind einige Dinge zu beachten. Für ein SEPA-Lastschriftmandat muss dem Zahlungsempfänger (Kreditor) eine schriftliche Einzugsermächtigung des Zahlungspflichtigen (Debitor) vorliegen.

Über den Autor Holger Bosk

Holger Bosk ist Chief Software Architect bei der Novalnet AG. Zu dem hat er noch jahrelange Erfahrung im Payment-Sektor ...

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