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Grundgebühr

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Grundgebühr – regelmäßig für Bereitstellung von Zahlungsformen auf Websites zahlen

Viele Dienstleister erheben üblicherweise eine verbrauchsunabhängige Grundgebühr für die Bereitstellung von Leistungen. Auch in der Payment-Branche berechnen viele Payment Service Provider ihren Kunden eine fixe Grundgebühr für die Bereitstellung von mehreren Bezahlungsmöglichkeiten, die monatlich oder jährlich zu zahlen sind. Die Grundgebühr ist immer fällig, selbst wenn keine Transaktionen abgewickelt wurden. Es gibt aber auch Anbieter, die die Grundgebühr vom Umsatz abhängig machen.

Grundgebühr ist fix und wird regelmäßig fällig

Wie Disagio und Transaktionskosten muss auch die Grundgebühr regelmäßig bezahlt werden, wenn man den Service eines Payment-Anbieters für einen Onlineshop oder kostenpflichtige Inhalte nutzen will. Allerdings ist die Grundgebühr, anders als Disagio und Transaktionskosten, fix und lässt sich somit gut in betriebswirtschaftliche Auswertungen und Planungen einbeziehen. Zusammen mit der Grundgebühr, den Transaktionskosten und dem Disagio sowie der einmaligen Einrichtungsgebühr können auf den Shopbetreiber erhebliche Kosten für die Implementierung von Zahlungsarten in seinen Webshop zukommen. So verringert die zwangsläufig die notwendige Einbindung von verschiedenen Bezahlungsmöglichkeiten die Marge eines Online-Händlers mitunter erheblich, sodass er dies bei der Kalkulation seiner Preise berücksichtigen muss.

Für kleine Shops sind Anbieter ohne Grundgebühr empfehlenswert

Da der Preiskampf im Internet häufig im Centbereich geführt wird, können sich gerade kleine und mittlere Shops mit schwankendem einen Payment-Anbieter mit fixer Grundgebühr nicht leisten. Diese Händler weichen dann häufig auf Payment Service Provider aus, die auf eine Grundgebühr verzichten.

Payment-Anbieter nach Preis und angebotenen Zahlungsarten auswählen

Bei der Entscheidung für einen Payment-Anbieter spielen Rentabilität und Effektivität eine entscheidende Rolle. Deshalb sollten sich Shopbetreiber für einen günstigen Payment Service Provider entscheiden, der die zur jeweiligen Zielgruppe passenden Zahlungsarten anbietet. So zahlen Ältere lieber mit Kreditkarte oder nutzen ihnen bereits bekannte Anbieter, während jünger Internetuser eher neue Formen des Payments ausprobieren. Deutsche Shopbetreiber entscheiden sich für ca. drei bis fünf verschiedene Zahlungsmöglichkeiten, für die ihnen unterschiedliche Kosten entstehen. Allerdings können Online-Händler den Kunden durch geschickte Platzierung der einzelnen Bezahlformen beim Zahlvorgang zu der vom Händler favorisierten Zahlungsart lenken. Auch mit Rabatten und Provisionen lassen sich Bezahlungsvorgänge der Kunden zumindest teilweise steuern.