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Wann und wie werden Newsletter wirklich gelesen?

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Den Fragen, wann, von wem und wie Newsletter gelesen werden, geht die Studie „Science of Email 2014“ nach. Die wichtigsten Erkenntnisse und Tipps haben wir für Sie zusammengefasst.

Wir alle werden täglich von unzähligen privaten und geschäftlichen E-Mail überflutet. Gerade für den Bereich E-Mail-Marketing drängt sich die Frage auf, wie Newsletter gelesen werden. Dabei geht es um die Öffnungsrate genauso wie um die verschiedenen Faktoren, die Leser dazu bewegen, einen Newsletter bis zu Ende zu lesen und auf Links bzw. Buttons zu klicken.

Die von HubSpot und litmus veröffentlichte Studie Science of Email 2014 geht den Lesegewohnheiten von Newsletter-Abonnenten nach und liefert interessante Einsichten.

Mehr Bilder und größere Bilder = schlechtere Klickraten

In Befragungen geben Nutzer häufig an, dass sie Newslettern mit vielen Bildern bevorzugen. In der Studie wurde das Nutzungsverhalten jedoch genauer analysiert und es zeigt sich: Je mehr Bilder ein Newsletter enthält, desto geringer sind die Klickzahlen.

Interessant ist auch, welchen Einfluss die Dimension eines Bildes hat. Während die Breite des Bildes keinen Einfluss darauf hat, wie häufig geklickt wird, beeinflusst die Höhe des Bildes die Klickrate erheblich. Je höher das Bild ist, desto geringer ist die Klickrate.

HTML-Mails sind beliebt

Fast zwei Drittel der befragten Personen bevorzugen HTML-Mails. Wenn Sie eine ältere Zielgruppe bedienen, sollten Sie jedoch beide Arten – HTML-Mails sowie reine Text-Mails – anbieten. Denn je älter die Zielgruppe desto beliebter sind Text-Mails. Bei den Lesern ab 60 sind Text-Mails sogar beliebter als HTML-Mails.

Kurz und gut ist besser

Fassen Sie sich kurz und kommen Sie schnell zum Punkt. Die Untersuchung hat gezeigt, dass 300 bis 500 Zeichen ideal für die Klickrate sind.

Gleiches gilt für die Betreffzeile. Halten Sie diese ebenfalls so kurz wie möglich. Zum einen sehen die Nutzer so direkt, worum es in der Mail geht und zum anderen wird der Betreff in den Mail-Programmen korrekt angezeigt und nicht mittendrin abgeschnitten.

Newsletter besser nicht als Betreff wählen

Weiterer Tipp für die Betreffzeile: Vermeiden Sie das Wort „Newsletter“. Wählen Sie stattdessen einen Betreff, der neugierig macht und die Leser auf den Inhalt der Mail hinweist.

Wird Newsletter im Betreff genutzt, haben die Nutzer das Gefühl, die E-Mail wurde zum Selbstzweck versandt – einfach nur, weil mal wieder ein Newsletter fällig ist. Wird jedoch ein aussagekräftiger Betreff gewählt, gehen die Nutzer davon aus, dass sie tatsächlich etwas Interessantes erfahren werden.

Absendername ist wichtig

Natürlich können Sie Ihren Unternehmensnamen nicht einfach ändern, um die Öffnungsrate zu erhöhen. Trotzdem sollten Sie versuchen, einen Absendernamen mit zwei Wörtern zu wählen. Statistisch gesehen ist die Öffnungsrate dann am höchsten, die zweithöchste Öffnungsrate erreichen Absendernamen mit drei Wörtern. Absendernamen mit nur einem Wort führen im Vergleich zur niedrigsten Öffnungsrate.

Optimierung für Tablet nur für bestimmte Zielgruppen

Lediglich für die Altersgruppe von 30 bis 44 Jahren lohnt sich eine Optimierung der Mail für Tablets. Die bis 29-Jährigen lesen ihre E-Mails häufiger auf dem Smartphone und die über 44-Jährigen am Computer bzw. Laptop.

Je nachdem, in welche Altersgruppe Ihre Zielgruppe fällt, sollten Sie Ihren Newsletter daher für verschiedene Endgeräte optimieren.

Die vollständige Studie mit vielen weiteren Erkenntnissen und Tipps finden Sie auf der Website von HubSpot.

Über den Autor Antonio Alcalde

Antonio Alcalde leitet die Marketing Abteilung bei der Novalnet AG.

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