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Mobile Payment Transaktionen steigen massiv an

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In den kommenden 3 Jahren wird die Zahl der Mobile Payment Transaktionen auf jährlich 2 Milliarden ansteigen, so Juniper Research. Dies entspricht einem Anstieg von 25 Prozent im Vergleich zu 2013

Schlüsselrolle Mobilgeräte

Besonders die zunehmende Verbreitung von Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets trägt zur rasanten Entwicklung des Mobile Payments bei. Durch die stetig verbesserte Nutzerfreundlichkeit werden daher auch Geschäfte im Bereich Online-Banking, private Geldüberweisungen und das Bezahlen von online erworbenen Produkten über mobile Endgeräte abgewickelt.

Auf der anderen Seite werden Techniken wie zum Beispiel Apple Pay entwickelt, über die auch in stationären Geschäften mit dem Handy bezahlt werden kann – komfortabel, kontaktlos und schnell.

Gerade in technikaffinen Ländern werden diese neuen Möglichkeiten zum Anstieg des Mobile Payments beitragen.

Großes Potenzial für In-App-Käufe

Auch In-App-Käufe werden in den kommenden Jahren stark zunehmen, prognostiziert Juniper Research. Durch gezielte Werbeaktionen oder Gutscheine können Kunden direkt über Apps, in Spielen oder auch über die Social Media Kanäle zum Kauf angeregt werden.

Voraussetzung dafür, dass Händler von dieser Entwicklung profitieren, sind vor allem 2 Dinge. Zum einen muss die Möglichkeit des mobilen Bezahlens nutzerfreundlich angelegt sein – sei es im Online-Shop, sei es im stationären Handel. Und zum anderen müssen die Online-Angebote von Dienstleistern und Shops zunehmend mit den verschiedensten Kanälen verknüpft werden.

Nachzügler Deutschland

Hierzulande ist das mobile Bezahlen, bis auf wenige Pilotprojekte, noch nicht so weit verbreitet. Gerade im stationären Handel sträubt sich bisher gegen die neue Technik. Lediglich die Fahrkarten für den öffentlichen Personennahverkehr, Flug- oder Bahntickets lassen sich in einigen Städten mit dem Handy bezahlen.

Als einzige Supermarkt-Ketten haben sich der Lebensmitteldiscounter Netto und die Supermarktkette Edeka auf dieses Terrain vorgewagt. Seit Ende Oktober lässt sich bei Netto via Apple Touch ID bezahlen und auch Edeka bietet in einigen Märkten Optionen des Mobile Payments an.

Wachstumsmarkt China

Apple ist gerade erst eine Kooperation mit UnionPay, einem chinesischen Bezahldienstleister, eingegangen. Anwender in China können nun ihre Apple-ID mit dem UnionPay-Konto verbinden und so bei iTunes oder im App Store Spiele, Programme und andere digitale Medien bezahlen.

Die Anzahl der Transaktionen lag im letzten Jahr bereits bei 3 Prozent aller Bezahl-Transaktionen.

Herausforderungen für die Zukunft

An Mobile Payment wird kein Weg vorbeiführen. Setzen Sie sich daher frühzeitig mit der Umsetzung der neuen Technologien auseinander.

Auch der stationäre Einzelhandel profitiert von den neuen Möglichkeiten, wenn der die neuen Techniken strategisch günstig einsetzt.

Über den Autor Holger Bosk

Holger Bosk ist Chief Software Architect bei der Novalnet AG. Zu dem hat er noch jahrelange Erfahrung im Payment-Sektor ...

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