Mobiles Einkaufen ist das Stichwort für jeden zehnten Online-Shopper, denn so oft wird das Smartphone verwendet, um sich mit neuer Mode auszustatten. Doch nicht nur eingekauft wird online, sondern auch gesucht und recherchiert. 60 Prozent derer, die sich neue Klamotten zulegen wollen, gucken sich zuvor im Internet um. Nahezu jeder Dritte nutzt dabei das Smartphone und sieht sich beispielsweise Videos zum Thema an. Und was die Studie ebenfalls zeigt: 39 Prozent bestellen den Artikel dann auch online. Andere, nämlich 29 Prozent, gehen stattdessen in ein Geschäft und informieren sich dort noch weiter und 24 Prozent kaufen erst dort ein.

Viele Käufe erfolgen spontan

Wie im stationären Laden lassen sich auch im Netz viele vom eigentlich gesuchten Produkt ablenken und zu weiteren Käufen verleiten. So zeigen sich 43 Prozent der Online-Shopper impulsiv, lassen sich inspirieren und sind offen gegenüber Neuheiten, weshalb 25 Prozent auch gerne Produkte einer neuen Marke einkaufen. Demgegenüber stehen 44 Prozent, die meist auf ein und dieselbe Marke vertrauen. Nur 38 Prozent der Käufe waren vor dem Kauf geplant und 44 Prozent der Befragten wussten vorher nicht so recht, nach was sie eigentlich suchten.

Die Art und Weise, wie das Internet vom Käufer/Interessenten genutzt wird, ist dabei abhängig von der Phase des Entscheidungsprozesses, in der er steckt. Sobald sie bemerken, dass sie dies oder jenes brauchen oder von einer Marke erfahren, machen sich 28 Prozent der Studienteilnehmer im Internet auf die Suche nach genaueren Details. 64 Prozent erkundigen sich danach ebenfalls online über die verschiedenen Hersteller und die Artikel. Das bestmögliche Produkt versucht etwas mehr als die Hälfte im Netz zu finden. Hierbei sind nicht nur die Preise, sondern auch die Bewertungen anderer Käufer relevant. Mit dem Ziel, wirklich etwas zu kaufen, surfen 52 Prozent im Internet. Fast ein Drittel der Kunden, die auf ihr Smartphone zurückgreifen, finden dann heraus, wann und in welchem Geschäft sie am besten einkaufen.

Vor allem der letzte Punkt zeigt, dass Marken und Hersteller nicht darauf verzichten sollten, ihre Kunden über das Smartphone zu erreichen. Die meisten Menschen tragen es stets mit sich, weshalb ihm auch beim Einkaufen große Bedeutung zugemessen werden sollte. Am besten ist es hierbei, offene Fragen zu beantworten – se es mittels Videos oder Informationen rund ums Produkt und dessen Verfügbarkeit.

Studie