10 Dinge, die Online-Kunden nicht mögen

von | 2018-06-29T08:07:23+00:00 05.11.2014|Allgemein, Marketing|
Wieso funktionieren manche Online-Shops gut und andere gar nicht? Wir zeigen Ihnen, welche Dinge Online-Kunden verschrecken und wie sich die Absprungrate verringern lässt.

Unübersichtliche Navigation

Es gibt kaum frustrierende Dinge in Online-Shops als eine unübersichtliche und unverständliche Navigation. Denken Sie daher an die allgemeinen Lesegewohnheiten. Das Hauptmenü sollte sich oben oder links befinden, da Nutzer es hier auch vermuten. Zusätzlich gilt: Nutzen Sie Begriffe, die allgemein verständlich sind (Start/Home, Produkte, Über uns etc.).

Zu viel Werbung

Natürlich wollen Sie Ihre Produkte verkaufen und haben vielleicht den einen oder anderen Werbeplatz an Kooperationspartner vermietet. Wohl dosiert, sind Werbebanner kein Problem. Aber pflastern Sie Ihre Website nicht mit zu viel Werbung zu – weder für fremde noch für eigene Produkte.

Registrierung notwendig

Nutzer möchten sich gerne über verschiedene Produkte und Dienstleistungen informieren, ohne sich direkt registrieren zu müssen. Geben Sie ihnen die Möglichkeit, Produkte auch als Gast zu bestellen und sich auf Ihrer Website ausführlich umzusehen.

Schlechtes Design

Sie müssen mit Ihrer Website oder Ihrem Online-Shop keinen Design-Preis gewinnen. Ein übersichtlicher Aufbau, die Verwendung von maximal zwei Schriften, der Einsatz aufeinander abgestimmter Farben und sparsamer Einsatz von fett gesetzten Wörtern machen bereits viel aus.

Keine Aktualisierung

Wenn Sie einen Blog führen oder News veröffentlichen, achten Sie darauf, dass Sie sie auch aktuell halten. „Aktuelle“ Meldungen von vor 6 Monaten schaden Ihrem Ansehen mehr als sie nützen.

Zu viel Bewegung

Slider sind eine gute Möglichkeit, potenziellen Kunden einen ersten Eindruck von den angebotenen Produkten und Dienstleistungen zu verschaffen. Wenn die Bilder jedoch zu schnell durchlaufen oder wenn zusätzlich blinkende Lichter, rotierende Grafiken und automatisch ablaufende Videos eingebunden werden, werden die Augen der Nutzer schnell überreizt. Hier gilt: Weniger ist mehr.

Unprofessionelle Produktbilder

Werden Produkte präsentiert, sollten diese auch professionell präsentiert werden. Scharfe Bilder, Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven und aussagekräftige Beschreibungen überzeugen auch zweifelnde Kunden.

Geben Sie zu jedem Produkt an, in welchen Ausführungen (z.B. Farben, Größen, Material) es vorhanden ist und welche Besonderheiten es gibt. Achten Sie auch darauf, keine nichtssagenden Formulierungen zu verwenden.

Lange Ladezeiten

Online-Kunden sind ungeduldig! Daher müssen Webseiten, egal ob vom PC oder mobil abgerufen, schnell laden. Schon Zehntelsekunden können über Kauf oder Abbruch entscheiden. Behalten Sie die Ladezeit Ihres Online-Shops bzw. Ihrer Website daher im Auge und verbessern Sie sie kontinuierlich.

Fehlende Such- und Filterfunktion

Gerade bei einer Vielzahl an Produkten sollten die Filter- und Suchfunktionen einwandfrei funktionieren. Bieten Sie den Nutzern daher verschiedene Möglichkeiten, nach ihren Vorlieben zu filtern und zu sortieren.

Die Suchfunktion sollte Fehlertoleranzen berücksichtigen und Nutzern auch dann Ergebnisse ausliefern, wenn Buchstabendreher oder Rechtschreibfehler vorkommen.

Keine Anpassung an mobile Geräte

Immer mehr Nutzer gehen via Tablet oder Smartphone online. Gelangen Sie auf eine Website, die nicht für mobile Endgeräte optimiert ist, springen sie schnell wieder ab. Wegen des kleinen Bildschirms verrutschen Elemente bei der Darstellung, das Scrollen wird mühsam und die Produktpräsentation wirkt nicht so wie geplant.

Konzipieren Sie daher immer auch eine mobile Version Ihrer Website oder Ihres Online-Shops.

von | 2018-06-29T08:07:23+00:00 05.11.2014|Allgemein, Marketing|

Über den Autor:

Marek Henschke
Über Marek HenschkeMarek Henschke beschäftigt sich bereits seit 2006 mit dem Thema Online-Marketing. Für die Novalnet AG war er als Online-Marketing-Manager tätig. Marek Henschke hat das Marketing der Novalnet geleitet, war Chefredakteur des Novalnet Magazin, Pressesprecher und für das Partnermanagement verantwortlich.