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Was ist eigentlich Mobile Payment?

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Unter Mobile Payment werden sämtliche Möglichkeiten zusammengefasst, bargeldlos mit Smartphones zu bezahlen. Dieser noch jungen Art des Bezahlens wird in den kommenden Jahren eine starke Entwicklung vorausgesagt.

Bargeldlos bezahlen können wir schon seit vielen Jahren, ec- und Kreditkarten sei Dank. Seit einiger Zeit versuchen Payment-Anbieter das Bezahlen weiter zu vereinfachen, wobei das Smartphone in den Fokus rückte. Es soll die Möglichkeit geschaffen werden, immer und überall, im stationären Geschäft oder im Internet, mit nur ein paar Klicks sicher und bequem zu bezahlen.

Besonders in den letzten 4 Jahren beschäftigen sich verschiedene Anbieter damit, betriebssystemeigene oder auch –übergreifende Lösungen zu finden. Wie wir bereits letzten Monat im Magazin geschrieben haben, werden die jährlichen Mobile Payment Transaktionen in den kommenden 3 Jahren enorm ansteigen. Es wird von einem Anstieg um rund 25 Prozent im Vergleich zu 2013 ausgegangen.

Auch die Wirtschaftsprüfergesellschaft PricewaterhouseCoopers hat im Sommer dieses Jahres eine interessante Studie zur Entwicklung des Mobile Payment bis zum Jahr 2020 veröffentlicht.

Arten des Mobile Payment

Generell versteht man unter Mobile Payment das bargeldlose Bezahlen, an dem mindestens ein mobiles Endgerät beteiligt ist. Keine einheitliche Meinung gibt es darüber, ob nur das Bezahlen über Smartphones, bei denen der Betrag mit der Telefonrechnung abgebucht wird, zu Mobile Payment zählt oder ob jeglicher Zahlungsverkehr über mobile Endgeräte in diesen Bereich fällt.

In letzterem Fall zählen In-App-Käufe, Online-Einkäufe, das Bezahlen von Fahrscheinen über die App der jeweiligen Verkehrsbetriebe ebenso wie das Bezahlen an der Kasse des Supermarkts mit dem Handy zum Bereich Mobile Payment.

Technologien für Mobile Payment

Für das mobile Bezahlen vor Ort, zum Beispiel im Supermarkt oder in der Modeboutique, stehen 2 verschiedene Technologien zur Verfügung: die NFC- und die QR-Technologie. NFC steht für Near-Field-Communication und bezeichnet die Kommunikation zwischen Smartphone und NFC-Kontaktstelle über kurze Distanz.

Vorteil dieser Technologie ist das schnelle und bequeme Bezahlen. Nachteile sind vor allem, dass das Handy mit einem NFC-Chip ausgestattet sein muss sowie Sicherheitsaspekte. Denn die Kommunikation erfolgt ohne Eingabe von PIN oder TAN, weshalb Daten von Fremden ausgelesen werden können.

Die QR-Technologie ist dagegen etwas umständlicher, dafür aber auch sicherer. Zum Bezahlen wird ein QR-Code mit dem Smartphone eingescannt und die Zahlung anschließend über die Eingabe der persönlichen PIN autorisiert.

Voraussetzung Internet?

Durch die ständige Verfügbarkeit guter Internetzugänge auch unterwegs, hat sich das Potenzial des Mobile Payments enorm vergrößert. Schließlich gibt es kaum einen Smartphone-Nutzer, der unterwegs nicht im Internet ist.

Dennoch arbeiten einige Anbieter auch an Mobile Payment Lösungen, die keine Internetverbindung benötigen. Die jetzt schon existierenden Sicherheits- und Identifikationsmerkmale mobiler Endgeräte würden das mobile Bezahlen auch ohne Internet erlauben. Hier gibt es allerdings bisher kein tragfähiges Konzept.

Mobile Payment heute

Deutschland hinkt im Mobile Payment deutlich hinterher. In Ländern wie den USA oder China dagegen sind die Möglichkeiten des Mobile Payment vielfältiger und werden von den Nutzern auch wesentlich besser angenommen.

Lediglich die Supermarktkette Edeka sowie der Lebensmitteldiscounter Netto bieten in einigen Geschäften das Bezahlen über Apple Touch ID an.

Somit wird es spannend sein zu beobachten, welche Anbieter sich in den kommenden Jahren durchsetzen, welche stationären Geschäfte den Schritt zum Mobile Payment wagen und vor allem, wie diese Möglichkeit des Bezahlens von den Menschen angenommen wird.

Über den Autor Holger Bosk

Holger Bosk ist Chief Software Architect bei der Novalnet AG. Zu dem hat er noch jahrelange Erfahrung im Payment-Sektor ...

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