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Die Meinung deutscher Händler zum internationalen E-Commerce

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E-Commerce ist nichts, was nur noch innerhalb eines Landes geschieht. Längst wird auch über Grenzen hinweg – und zwar mit wachsender Tendenz – verkauft und eingekauft. Der internationale Handel muss jedoch umsichtig vorbereitet werden, um profitabel zu sein. Online-Händler sollten sich über die landesspezifischen Anforderungen kundig machen, bevor sie loslegen. Wer gut plant, kann mithilfe des grenzüberschreitenden E-Commerce große Erfolge erzielen, schon allein deshalb, weil mehr potenzielle Kunden erreicht werden. Die Einhaltung gewisser Aspekte ist jedoch sehr wichtig – welche das sind, hängt vom Land und auch vom Unternehmen ab. ibi research befragte deutsche Online-Händler und fand dabei heraus, wie sie den internationalen Handel handhaben und ob sie mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben.

85 Prozent verkaufen ins Ausland

Momentan verkaufen 76 Prozent der befragten Unternehmer ihre Waren ins Ausland, wie die Studie ergab. 18 Prozent haben zwar nicht das explizite Ziel, ins Ausland zu exportieren, nehmen aber Bestellungen aus anderen Ländern an. Beide Zahlen summiert, sind es 85 Prozent, die Waren ins Ausland verkaufen. 20 Prozent der ausländischen Bestellungen kommen dabei aus Europa, 7 Prozent stammen aus nichteuropäischen Ländern. Und so sind es auch etwa 85 Prozent der Studienteilnehmer, die aussagten, das Auslandsgeschäft würde immer wichtiger werden.

Insbesondere benachbarte Länder wie Österreich mit 89 Prozent, die Schweiz mit 77 Prozent, die Niederlande mit 73 Prozent und Frankreich mit 72 Prozent sind beliebte Partner für den Online-Handel. 55 Prozent der Betreiber richten ihren Shop auf die ausländischen Bedingungen aus. Eigene Shops haben immerhin 26 Prozent der Befragten eingerichtet. Nur 23 Prozent haben ihren bestehenden Shop nicht extra verändert.

Während die Retourenquote in Deutschland bei 12,9 Prozent liegt, ist sie in den genannten Ländern mit vier Prozent eher gering. Auch das Zahlungsausfallrisiko ist dort klein: Die Schweiz gilt als am wenigsten riskant.

Die Umfrage ergab darüber hinaus, dass 81 Prozent der Teilnehmer die Suchmaschinenoptimierung nutzen, um die Aufmerksamkeit von Kunden im Ausland zu gewinnen. Die Hälfte setzt auf bezahlte Werbung in den Suchmaschinen.

Die Herausforderungen beim grenzüberschreitenden Handel

Und wo liegen die Probleme des internationalen Handels? Welche Besonderheiten müssen beachtet werden? Auch hierüber gibt die Studie Auskunft. 67 Prozent der Befragten sind sich in Bezug auf rechtliche Aspekte etwas unsicher. Dass Sendungen im Ausland häufig nicht nachverfolgt werden können, ist hier das größte Problem. Eine Herausforderung ist für 55 Prozent auch das Angebot des Kundenservices in einer jeweils anderen Sprache. 48 Prozent bemängeln die Versandabwicklung, die mit großem Aufwand verbunden ist, und 38 Prozent tun sich schwer damit, die Webseite und das Angebot aus anderen Sprachen ins Deutsche zu übersetzen.

Die Studie zeigt ganz klar, dass der Handel ins Ausland im Begriff ist, stetig zu wachsen – nicht verwunderlich unter dem Aspekt der ebenfalls wachsenden Globalisierung. Die Folge ist jedoch auch ein wachsender Konkurrenzkampf, da mehr Händler den Markt für sich gewinnen wollen. Wenn ausländische Länder nach Deutschland exportieren, wächst auch hier der Wettbewerb. Die eigenen Waren wahllos ins Ausland zu verkaufen, empfiehlt sich also nicht. Vielmehr sollten Online-Händler die Länder, in die sie exportieren wollen, sorgfältig auswählen. Dafür ist es unabdingbar, die Zielmärkte im Voraus zu analysieren und alle zukünftigen Tätigkeiten genau durchzuplanen. Bevor viel investiert wird, könnte der Markt im Ausland beispielsweise über einen Online-Marktplatz getestet werden.

Über den Autor Marek Henschke

Marek Henschke ist seit dem Jahr 2006 im Online Marketing tätig und ist der Online Marketing Manager von der Novalnet AG.

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