Vielen Dank für Ihre Kontaktanfrage. Wir werden uns bei Ihnen schnellstmöglich zurückmelden.

Novalnet AG ist ein BaFin zugelassenes Zahlungsinstitut

Zahlungsinstitut

Zahlungsinstitut

Die Novalnet AG ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigtes Zahlungsinstitut mit entsprechenden Erlaubnissen („Lizenzen“) nach dem deutschen Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG). Die Novalnet AG finden Sie in dem offiziellen Zahlungsinstituts-Register der BaFin für zugelassene Zahlungsinstitute: Registernummer 122702

Die Novalnet AG verfügt über folgende Erlaubnisse:

  • Finanztransfergeschäft (§ 1 Abs. 2 Nr. 6 ZAG)
  • Lastschriftgeschäft mit Kreditgewährung (§ 1 Abs. 2 Nr. 3 iVm § 1 Abs. 2 Nr. 2 a ZAG)
  • Lastschriftgeschäft ohne Kreditgewährung (§ 1 Abs. 2 Nr. 2 a ZAG)
  • Zahlungsauthentifizierungsgeschäft (§ 1 Abs. 2 Nr. 4 ZAG)
  • Zahlungskartengeschäft mit Kreditgewährung (§ 1 Abs. 2 Nr. 3 iVm § 1 Abs. 2 Nr. 2 c ZAG)
  • Zahlungskartengeschäft ohne Kreditgewährung (§ 1 Abs. 2 Nr. 2c ZAG)
  • Überweisungsgeschäft mit Kreditgewährung (§ 1 Abs. 2 Nr. 3 iVm § 1 Abs. 2 Nr. 2 b ZAG)
  • Überweisungsgeschäft ohne Kreditgewährung (§ 1 Abs. 2 Nr. 2b ZAG)

Was ist ein Zahlungsinstitut und welche Anforderungen werden an ein Zahlungsinstitut gestellt?

Mit Umsetzung der Zahlungsdiensterichtlinie (2007/64/EG) im Jahr 2009 und der zweiten E-Geld-Richtlinie (2009/110/EG) im Jahr 2011 wurden durch das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) neue regulatorische Vorschriften für die Erbringung von Zahlungsdiensten geschaffen.

Bereits die gewerbsmäßige Erbringung eines Zahlungsdienstes in Deutschland hat die Qualifizierung als sog. Zahlungsinstitut zur Folge. Das betreffende Unternehmen benötigt dann eine Erlaubnis von der BaFin.

Besteht eine Erlaubnispflicht, so sind für die Antragstellung bei der BaFin eine Vielzahl von Unterlagen einzureichen, anbei ein kleiner Auszug:

  • Eine Beschreibung des Geschäftsmodells
  • Ein Geschäftsplan mit einer Budgetplanung für die ersten drei Geschäftsjahre
  • Ein ausreichendes Anfangskapital
  • Eine Beschreibung der Maßnahmen zur Erfüllung der Sicherungsanforderungen bei der Entgegennahme von Geldbeträgen (vgl. § 13 ZAG)
  • Eine Beschreibung der Unternehmenssteuerung und der internen Kontrollmechanismen des Antragstellers einschließlich der Verwaltungs- Risikomanagement- und Rechnungslegungsverfahren
  • Eine Beschreibung der internen Kontrollmechanismen zur Erfüllung geldwäscherechtlicher Vorschriften
  • Eine Darstellung des organisatorischen Aufbaus des Antragstellers
  • Die Namen der Inhaber einer bedeutenden Beteiligung und die Höhe der Beteiligung
  • Zuverlässigkeit und fachliche Eignung der verantwortlichen Personen
  • Die Namen der Abschlussprüfer des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses
  • Die Angabe der Rechtsform und beglaubigte Kopie der Satzung oder des Gesellschaftsvertrags des Antragstellers
  • Die Angabe der Anschrift der Hauptverwaltung oder des Sitzes des Antragstellers 

Die Erlaubnis bringt darüber hinaus eine Vielzahl von laufenden Verpflichtungen mit sich. So haben Zahlungsinstitute beispielsweise regelmäßig der Deutschen Bundesbank über den Vermögensstatus und das Zahlungsvolumen Bericht zu erstatten oder den Jahresabschluss innerhalb der ersten drei Monate eines jeden Jahres aufzustellen und der BaFin und der Deutschen Bundesbank zu übersenden.