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Bandbreite

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Bandbreite – Frequenz der Datenübertragung

Als Bandbreite wird das Maß der Datenübertragungsrate bezeichnet, richtiger gesagt der Frequenzbereich, der für eine Datenübertragung bereitgestellt werden kann. Bekannt ist der Begriff vor allem im Zusammenhang mit dem Internet. In der DSL-Technologie wird die Bandbreite mit der Einheit bit/s angegeben und bezeichnet die mögliche Übertragungskapazität, also die Datenmenge pro Sekunde. Generell gilt: Je höher die Bandbreite, umso schneller ist die Datenübertragung möglich. Eine übliche Kenngröße ist die Bandbreite ebenso in der Audiotechnik oder bei der Nachrichtenübertragung. Hier werden von verschiedenen Sendern unterschiedliche Frequenzen belegt, begrenzt werden die Bandbreiten jeweils durch obere und untere Grenzbereiche, die sogenannten Grenzfrequenzen.

Download und Upload– begrenzt durch die Bandbreite

Down- und Upload sind zwei feste Begriffe aus der DSL-Datenübertragung. Über die modernen Breitbandnetze werden Daten aus dem Internet auf den heimischen Rechner geladen, andererseits können die Nutzer Daten oder Dateien vom Rechner ins Netz hochladen. Wie hoch die Datenübertragungsraten sind, hängt von der Bandbreite ab. Weiterhin wird zwischen verschiedenen Technologien wie ADSL und VDSL unterschieden. Während bei ersterer die Downloadgeschwindigkeit deutlich höher als die Uploadgeschwindigkeit ist, sind die Geschwindigkeiten bei der zweiten Variante gleich hoch. Wie hoch die Bandbreite und damit die Streamgeschwindigkeit an einem bestimmten Anschluss ist, hängt von der eingesetzten Technologie, den verwendeten Leitungsnetzen und der Anzahl der angeschlossenen Teilnehmer ab. Am Anschluss selbst müssen Rechner und Peripherie die ankommenden Datenübertragungsraten auch verarbeiten können, um die maximale Bandbreite nutzen zu können.

Die Bandbreite in der Speichertechnik

Nicht nur im Bereich der Datenübertragung aus dem Internet spielt die Bandbreite eine Rolle, auch in der Speichertechnik wird der Begriff häufig verwendet. Gemeint ist dann die Speicherbandbreite, die eine bestimmte Datentransferrate eines Speicherbausteins angibt. Berechnet wird diese Form der Bandbreite aus dem Produkt von Taktfrequenz und Wortlänge. So hat ein Speicherchip mit einer Taktfrequenz von 200 MHz und einer Wortlänge von acht Byte eine Bandbreite von insgesamt 1,8 GB pro Sekunde. Unter Wortlänge versteht man in diesem Fall die Anzahl der Bits innerhalb eines Wortes.

Bandbreitenmanagement für eine optimale Datenübertragungsrate

Unter dem Begriff Bandbreitenmanagement sind alle Aktionen innerhalb des WAN (Weitverkehrsnetz) zusammengefasst, die die Bandbreite, auf die ein Dienst zugreifen kann, optimieren. Wichtig ist hier festzustellen, dass die physikalisch vorhandene Bandbreite dabei nicht erhöht, sondern lediglich das vorhandene Potential vollständig ausgeschöpft wird. Weiterhin wird die Zuordnung einer bestimmten Bandbreite zu den einzelnen Diensten, die eine bestimmte Frequenz nutzen, optimiert. Systeme, die dazu geeignet sind, die Bandbreite zu managen, werden an den Netzrändern platziert. Die Datenströme werden durch diese Technologie analysiert, die optimale oder auch die vom Dienstleister gebuchte Bandbreite wird zugeteilt.