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BCC

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BCC – Blind Carbon Copy ist ein Adressfeld bei einer E-Mail

BCC ist eine Abkürzung für das englische Blind Carbon Copy und heißt übersetzt Blindkopie. Diese Blindkopie wird bei der Korrespondenz via E-Mail verschickt, ohne dass der „auf blind gesetzte“ Empfänger von anderen bemerkt werden soll. Ein großes Plus von BCC ist, dass es gegen Spambots geschützt ist. Diese Schadprogramme können noch keine E-Mailadressen aus BCC-Einträgen auslesen. Der Ausdruck entstammt einer Zeit, als E-Mails in der Businesskorrespondenz nicht üblich waren und Kopien an der Schreibmaschine mit Hilfe von Kohlepapier angefertigt wurden. Diesen Durchschlag erhielten Kollegen oder Geschäftspartner zur Kenntnisnahme, wenn das Schreiben selbst nicht direkt an sie gerichtet war. Diese Bezeichnung der Kohlekopie (CC) hat Eingang in die moderne Kommunikation via E-Mail gefunden.

Verschiedene Adresszeilen in einer E-Mail

Bei einer E-Mail können in den einzelnen E-Mailprogrammen im sogenannten Header (dem Kopf) verschiedene Empfänger spezifiziert werden. In der Regel wird ein Empfänger über den to- bzw. an-Eintrag angesprochen. Werden hier eine oder mehrere E-Mailadressen eingetragen, sind sämtliche Empfänger für alle anderen sichtbar. Wird eine E-Mail an einen Empfänger in CC verschickt, dann ist dieser für alle anderen Empfänger einsehbar. Allerdings ist klar, dass diese E-Mail nicht direkt an den CC-Empfänger gerichtet ist, sondern nur zur Kenntnisnahme versendet wurde. In der Geschäftskorrespondenz gibt es zahlreiche Gründe für eine Geheimhaltung von Adressaten. Dann kommt das BCC-Adressfeld zum Einsatz. Der BCC-Empfänger ist für andere nicht sichtbar, allerdings kann dieser die Einträge im to- und CC-Feld sehen.

Wie einzelne Mailprogramme mit BCC verfahren

E-Mailprogramme und Mailserver gehen je nach Konfiguration unterschiedlich mit den BCC-Einträgen um. Viele Mailprogramme entfernen vor der Übertragung das BCC-Feld aus dem Header und die Nachricht wird an alle Empfänger, egal ob BCC oder nicht, übermittelt. Für BCC-Empfänger ist dann nicht ersichtlich, dass sie nur eine Blindkopie erhalten haben. Sollten sie auf die Mail antworten, besteht die Gefahr, dass sie allen Adressaten mailen und so nachträglich bekannt wird, dass sie die E-Mail heimlich erhalten haben. Einige Server versenden E-Mails getrennt nach to- bzw. CC-Einträge und BCC-Feldern. Während alle öffentlich sichtbaren Empfänger eine E-Mail mit gelöschter BCC-Zeile erhalten, wird dem BCC-Empfänger eine Kopie zugestellt. Hier besteht die Möglichkeit, dass BCC-Adressaten nur ihre eigene oder auch die Mailadressen von anderen BCC-Empfängern sehen können. Bei einer weiteren Praxis wird die BCC-Zeile bei der Übertragung zwar komplett entfernt, aber allen Empfängern wird signalisiert, dass die E-Mail auch als Blindkopie verschickt wurde. Die BCC-Empfänger können sich allerdings nicht gegenseitig identifizieren.