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Trackback

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Trackback

Ein Trackback wird genutzt, um Informationen zwischen Blogs auszutauschen. Nimmt ein Blog-Eintrag inhaltlich Bezug zu einem anderen, kann mit der Trackback-URL auf den Ursprungsblog verlinkt werden. Einige Systeme nehmen solche Trackbacks automatisch vor, bei anderen muss die Trackback-URL manuell eingegeben werden.

Bezugnahme auf einen Ausgangsartikel mit Trackback-Funktion

Entwickelt wurde die Trackback-Funktion von dem 2001 gegründeten Unternehmen Six Apart für eine ebenfalls aus diesem Unternehmen stammende Blog-Software. Neben der Möglichkeit, auf andere Blogs zu verweisen und Bezug zu nehmen, kann ein Blogger anhand von Trackbacks auch erkennen, wer in welchem Blog auf die eigenen Beiträge verwiesen hat. Ein festgelegtes Protokoll sichert den Datenaustausch und stellt Beziehungen zwischen den Einträgen her. Meistens ist es so, dass ein Trackback nur erstellt wird, wenn im Blog ein Link zum Ursprungsartikel enthalten ist. Nur wenige Blogger setzen auch dann ein Trackback, wenn lediglich ein inhaltlicher Bezug zum Ausgangsthema hergestellt wird. Wird der eigene Artikel verlinkt und ein Trackback gesetzt, erhält der Autor des Artikels in der Regel eine Information per Mail. Bei einigen Blog-Systemen ist es möglich, Trackbacks zu moderieren. Sie können entweder generell ausgeschaltet werden oder es wird für jeden einzelnen Eintrag festgelegt, ob Trackbacks erlaubt sind oder nicht. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Trackbacks manuell freigegeben werden müssen, um Spam zu minimieren.

Trackbacks können automatisch oder manuell gesetzt werden

Je nach verwendeter Software werden Trackbacks automatisch vom System im Rahmen der Trackback Auto Discovery generiert oder müssen manuell eingegeben werden. Dies geschieht meist am Ende eines Blog-Eintrags. Zudem werden Trackbacks, die auf den eigenen Eintrag verweisen, ebenfalls am Ende des Blogs dargestellt und inhaltlich zusammengefasst. So erhalten User schnell einen Überblick über Blogs, die auf den Ausgangsbeitrag Bezug genommen haben.

Spam als Folge von Trackbacks

Werden Trackbacks generell zugelassen, führt dies häufig zu massiven Spam-Angriffen. Der freigegebene Blog-Bereich wird mit einer Fülle von Werbung überflutet. Der Gesetzgeber verbietet zwar diese Art der Werbung, jedoch sind die Möglichkeiten, sich rechtlich dagegen zu wehren, meist gering, da die Autoren solcher Werbe-Attacken häufig im Ausland sitzen und dadurch nur schwer belangt werden können. Die meisten Blog-Anbieter stellen ihren Bloggern kostenlose Plug-Ins zur Verfügung, mit der Spam gefiltert werden kann, so dass er gar nicht erst im Blog erscheint. Jedoch werden Spammer immer raffinierter und es gelingt ihnen trotzdem häufig, Spam-Filter zu umgehen, so dass der Spam manuell entfernt werden muss.