Checkout

Der Checkout ist im E-Commerce der Abschluss einer Bestellung. Wenn ein Kunde seinen Warenkorb gefüllt hat, muss er noch persönliche Daten angeben und Optionen zur Zahlungsabwicklung und zum Versand auswählen, bevor er auf den Button für den verbindlichen Kauf klicken kann. Erfahrungen zeigen jedoch, dass Bestellprozesse an diesem Punkt häufig abgebrochen werden. Deshalb ist es für den Erfolg im Onlinehandel sehr wichtig, dass Shops ihren Checkout optimieren, um eventuelle Hindernisse für den Kaufabschluss zu beseitigen.

Online im Shop den Kauf abschließen

Der Checkout ist ein Prozess mit Schritten, die bei verschiedenen Shops und Anbietern ähnlich ablaufen. Die Kunden haben deshalb bestimmte Erwartungen, wenn sie online in einem Shop ihre Bestellung abschließen möchten. Am Anfang steht die Angabe der persönlichen Daten wie Name, Rechnungs- und Lieferanschrift. Eingeloggte Bestandskunden sollten die Angaben nur noch überprüfen müssen. Weiterhin ist es wichtig, dass die Formularfelder übersichtlich angeordnet sind und nur notwendige Informationen abgefragt werden. Echtzeit-Validierungen verhindern dabei Fehler. Je höher dem Kunden der Aufwand auf den ersten Blick erscheint, desto wahrscheinlicher ist ein Abbruch. Newsletter-Angebote, Befragungen oder Ähnliches lassen sich auch nach dem Kauf noch einbinden.

Payment im Checkout

Ein sensibler Bereich ist die Bezahlung, denn ein Mangel an Zahlungsarten führt häufig zum Kaufabbruch. Zum Beispiel besitzt nicht jeder Kunde eine Kreditkarte. Bei der Auswahl der Bezahlmöglichkeiten in einem Onlineshop sind auch die Präferenzen der jeweiligen Zielgruppe zu beachten. Beispielsweise gibt es in dieser Hinsicht Unterschiede zwischen verschiedenen Ländern. In Deutschland sind unter anderem die folgenden Zahlungsarten beliebt:

  • Rechnung
  • SEPA-Lastschrift
  • Kreditkarte
  • Sofortüberweisung
  • PayPal
  • Ratenzahlung
  • Apple Pay

Wenn das Payment im Checkout über einen Payment Anbieter läuft, ist es empfehlenswert, dass das Design der Zahlungsseite dem des Onlineshops entspricht. Andernfalls könnte das bei einigen Kunden Verunsicherungen und einen Abbruch zur Folge haben.

Checkout als Prozess benutzerfreundlich gestalten

Für den Versand sollten im Idealfall mehrere Optionen zur Auswahl stehen. Kunden bevorzugen meist ein bestimmtes Unternehmen, z. B. weil sich dafür Abholmöglichkeiten in Wohnortnähe befinden. Darüber hinaus ist es generell wichtig, dass sich online ein Checkout ohne großen Aufwand, Ablenkungen oder andere Hindernisse bewältigen lässt. Transparenz spielt dabei eine wichtige Rolle. Vor dem Kauf muss auf einen Blick erkennbar sein, was wofür zu zahlen ist. Der Warenkorb sollte im Checkout nicht nur einsehbar sein, sondern sich auch noch ändern lassen. Nicht zuletzt kommt es außerdem darauf an, dass die Seite auf allen Geräten korrekt und übersichtlich angezeigt wird. Mit einem responsiven Webdesign lässt sich dieses Problem lösen.