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SEPA-Länder

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SEPA-Länder

Mit der Single Euro Payments Area (SEPA) wurde ein Raum geschaffen, in dem der Zahlungsverkehr Europas einheitlich, sicher und schnell abgewickelt werden kann. Mit der SEPA-Überweisung und der SEPA-Lastschrift können die Wirtschaftsakteure Europas Transaktionen durchführen, die alle den gleichen Bedingungen unterliegen. Dadurch wird die Kreditwirtschaft Europas nicht nur effizienter, sondern auch günstiger. Die Bürger und Unternehmen aller SEPA-Länder können ihren Zahlungsverkehr unabhängig von Wohn- und Standort in und nach ganz Europa abwickeln. In dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum wird dadurch ein Binnenmarkt für Massenzahlungen geschaffen, der bessere Dienstleistungen für Kunden ermöglichen soll. Im Zahlungsverkehr unterscheiden sich die SEPA-Länder in der Länge ihrer IBAN-Nummern sowie ISO-Codes und teilweise anhand ihrer Währung. Die ISO-Codes werden in der BIC verwendet und sind eine zweistellige Länderkennung, welche mit SEPA unerlässlich für den nationalen und internationalen Zahlungsverkehr wird.

SEPA-Zugehörigkeit und Sonderfälle

Zu den SEPA-Ländern gehören die 28 EU-Mitgliedsstaaten (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern), die drei EWR-Staaten Island, Norwegen und Liechtenstein sowie die Schweiz und Monaco. Zwischen diesen Ländern wird mit SEPA der Zahlungsverkehr in der Euro-Währung vereinheitlicht. Dies schafft nicht nur eine bessere Übersichtlichkeit, sondern auch einen erheblichen Mehrwert für Unternehmen und Banken. Die SEPA-Länder ohne Euro-Währung haben sich dabei an die Wettbewerbsbedingungen des Euro-Zahlungsraumes zu halten. Eine Sondersituation gilt jedoch für die Schweiz und Monaco, da diese Staaten zwar an die SEPA-Regelwerke gebunden sind, nicht aber an die EU-Verordnungen und -Richtlinien.