Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.
Vielen Dank für Ihre Kontaktanfrage. Wir werden uns bei Ihnen schnellstmöglich zurückmelden.

Gutschrift

Alle Lexikon

Gutschrift

Eine Gutschrift ist die begünstigende Buchung einer Leistung auf ein Konto. Begünstigt kann hierbei eine natürliche Person oder ein Unternehmen sein. Eine Gutschrift kann beispielsweise durch einen Zahlungseingang auf dem Girokonto eines Begünstigten erfolgen. Der entsprechende Betrag wird dann dem Konto gutgeschrieben. Eine Gutschrift kann auch durch die Rückabwicklung eines Zahlvorgangs erfolgen. Eine weitere Möglichkeit ist die Rückbuchung einer Lastschrift, die von dem Inhaber des zunächst belasteten Kontos zurückgebucht und schließlich seinem Konto wieder gutgeschrieben werden kann.

Gutschrift nach einer Kreditkartenzahlung

Bei der Rückabwicklung eines Kaufs begehrt der Inhaber der zuvor genutzten Kreditkarte die Gutschrift des bezahlten Betrags. Gleiches gilt auch im Falle einer zu Unrecht erfolgten Abbuchung. Es gibt dabei zwei verschiedene Möglichkeiten, eine Gutschrift zu erwirken. Eine Gutschrift durch den Händler selbst wird Refund genannt. Hierbei wird eine bereits erfolgte Buchung rückgängig gemacht, ohne dass es für den Karteninhaber zu hohen Gebührenbelastungen kommt. Wird jedoch der Issuer hinzugezogen, kommt es zu einem Chargeback. Auch dieses Prozedere dauert nur wenige Tage, jedoch werden Gebühren zwischen 20 und 60 Euro fällig.

Die Bankgutschrift

Eine Bankgutschrift bezeichnet alle Zahlungseingänge auf einem bestimmten Konto. Diese Art der Gutschrift umfasst sowohl eingehende Überweisungen als auch per Lastschrift eingezogene Beträge. Im Falle eines Zahlungseingangs ist das betreffende Kreditinstitut gemäß § 675t BGB verpflichtet, den Betrag dem Konto unverzüglich gutzuschreiben. Dies gilt jedoch nur an Geschäftstagen. Feiertage und Bankfeiertage sind hiervon ausgenommen.

Das Verfahren der Abrechnungsgutschrift

Die sogenannte Abrechnungsgutschrift ist eine Gutschrift, mit der eine bestimmte Leistung abgerechnet wird. Diese Art der Gutschrift hat die Wirkung einer Rechnung, wird jedoch nicht vom Leistenden, sondern von dem Empfänger der Leistung ausgestellt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann bei der Abrechnungsgutschrift auch ein Vorsteuerabzug erfolgen.